Der Bericht "The State of Industrial Remote Access 2026" (Der Stand des industriellen Fernzugriffs 2026) zeigt steigende Risiken durch Anbieter, Lücken in der Transparenz und eine beschleunigte Verlagerung hin zu einheitlichen OT-Zugriffsplattformen auf
KOPENHAGEN, Dänemark, 3. März 2026 /PRNewswire/ -- Industrieunternehmen weltweit starten mit wachsendem Vertrauen in ihre Sicherheitsvorkehrungen für den Fernzugriff in das Jahr 2026 - jedoch zeigen neue, von Secomea in Auftrag gegebene Untersuchungen, dass dieses Vertrauen häufig über die operative Realität hinausgeht.
Laut dem Branchenbericht The State of Industrial Remote Access 2026[1], der auf einer weltweiten Umfrage unter 400 Führungskräften aus den Bereichen Fertigung und kritische Infrastruktur basiert, bewerten die meisten Unternehmen ihre Sitzungsvisibilität und ihre Bereitschaft zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften als "gut". Eine eingehendere Analyse offenbart jedoch erhebliche strukturelle Lücken in den Bereichen Lieferantenüberwachung, Credential Hygiene und Überprüfbarkeit.
Der Bericht identifiziert eine zunehmende "Vertrauens-Beweis-Lücke" in der industriellen Cybersicherheit: Während das Vertrauen in die Compliance bei moderater Transparenz schnell zunimmt, ist die vollständige Überprüfbarkeit von Anbietersitzungen nach wie vor selten.
Wichtigste Ergebnisse
Der Zugang von Lieferanten stellt den primären Risikomultiplikator dar.
Mit der Erweiterung der Lieferanten-Ökosysteme steigt die Wahrscheinlichkeit von Vorfällen erheblich. Unternehmen, die 21 bis 100 externe Lieferanten verwalten, melden die höchsten Risikostufen. Risiken konzentrieren sich dort, wo die Transparenz der Lieferantensitzungen nur teilweise gegeben ist und die Überprüfung von Anmeldedaten selten erfolgt.
Das mit Lieferanten verbundene Risiko, so das Fazit des Berichts, wird nicht in erster Linie durch das Verhalten der Lieferanten bestimmt, sondern davon, wie Unternehmen den Zugang zu Lieferanten strukturieren und regeln.
Teilweise Lieferantentransparenz ist weltweit die Norm
Nur 43 % der Unternehmen geben an, vollständige Prüfpfade für Lieferantensitzungen zu führen. Die Mehrheit arbeitet mit eingeschränkter Sichtbarkeit, was zu Compliance- und forensischen Schwachstellen führt.
Die mangelnde Transparenz der Anbieter steht in Zusammenhang mit einer allgemeinen Gefährdung durch Vorfälle.
Die Einführung von Zero Trust führt zu messbaren Auswirkungen
Die Tiefe von Zero Trust zeigt eine klare schrittweise Beziehung zur:
- Höheren Sichtbarkeit der Sitzung
- Verbesserten Überprüfbarkeit des Anbieters
- Schnelleren Aktivierungsgeschwindigkeiten
- Geringeren Volatilität der Ereignisse
Unternehmen, die alle fünf Kernprinzipien von Zero Trust umsetzen, erreichen ein Maß an Transparenz, das mit Tools allein nicht zu erreichen ist.
Governance und IT/OT-Abstimmung ermöglichen eine Prognose der Ergebnisse
Fast 70 % der Unternehmen arbeiten heute mit gemeinsamen IT/OT-Governance-Modellen - einer Struktur, die am häufigsten mit ausgewogener Sicherheit, operativer Geschwindigkeit und Überprüfbarkeit in Verbindung gebracht wird.
Wenn die Abstimmung nachlässt, verdreifacht sich das Risiko von Vorfällen im Zusammenhang mit Lieferanten nahezu.
Fragmentierung der Werkzeuge untergräbt die Kontrolle
Die meisten Unternehmen nutzen mehrere parallele Zugriffstools - VPNs, OEM-Dienstprogramme, PAM-Lösungen und neue OT-spezifische Plattformen.
Die Sichtbarkeit der Sitzung nimmt mit zunehmender Komplexität der Tools merklich ab. Unternehmen, die drei oder mehr Fernzugriffstools verwenden, berichten von geringerer Transparenz und höheren Reibungsverlusten als solche, die konsolidierte Umgebungen betreiben.
Die Konsolidierungsdynamik beschleunigt sich
Die Daten zeigen eine klare Marktverschiebung hin zu identitätszentrierten, einheitlichen OT-Fernzugriffsplattformen.
Im Vergleich zu Nichtnutzern berichten Unternehmen, die OT-spezifische Plattformen einsetzen über:
- Höhere durchschnittliche Sichtbarkeit der Sitzungen
- Stärkere vollständige Prüfpfadraten
- Geringere Belastung durch Zwischenfälle
- Schnellere Befähigung der Anbieter
- Stärkere Ausrichtung von IT/OT
Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass es bei der Konsolidierung nicht darum geht, jedes alte Tool zu ersetzen, sondern den Zugriff über eine einzige operative Kontrollschicht zu regeln.
Eine strukturelle Veränderung, keine taktische Aufrüstung
Der Fernzugriff hat sich von einem Komfort-Tool zu einer strategischen Steuerungsoberfläche für industrielle Abläufe entwickelt.
Angesichts des zunehmenden regulatorischen Drucks und der Erweiterung der Anbieter-Ökosysteme konvergiert die Branche in Richtung:
- Modelle der föderalen Anbieterkontrolle
- Gemeinsame IT/OT-Governance
- Identitätsbasierte Zugangserzwingung
- Zeitgebundene, sitzungsbasierte Berechtigungen
- Vereinheitlichte Prüfbarkeit
Der Bericht beschreibt diesen Übergang als einen Schritt weg von einem fragmentierten, reaktiven Zugriff hin zu standardisierten, sicheren und richtliniengesteuerten Fernoperationen.
Informationen zum Bericht
The State of Industrial Remote Access 2026 basiert auf einer weltweiten Umfrage unter 400 Führungskräften aus den Bereichen OT, IT, Compliance und Geschäftsleitung in der Fertigungsindustrie und kritischen Infrastrukturen. Die Studie untersucht architektonische Muster, Governance-Modelle, Zugangspraktiken für Anbieter, die Einführung von Zero Trust, die Angleichung von Vorschriften und operative Leistungsindikatoren.
Informationen zu Secomea
Secomea ist eine Secure Remote Access (SRA)-Lösung, die speziell für industrielle Netzwerke und OT-Ausrüstung entwickelt wurde. Weltweit vertrauen über 8.000 Kunden auf Secomea, um den sicheren Fernzugriff auf ihre Maschinen zu verwalten, Ausfallzeiten zu vermeiden und die Cybersicherheit in ihren globalen Betrieben zu stärken. Seit mehr als 15 Jahren unterstützt Secomea Hersteller und Maschinenbauer mit einer einfachen, skalierbaren Lösung, die IT/OT-Anforderungen miteinander verbindet und die für den Schutz der Fertigung erforderliche Transparenz, Compliance und Kontrolle bietet.
1. https://secomea.com/guides/the-state-of-industrial-remote-access/.
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