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Basiswissen

Fonds sind nicht kompliziert, aber einiges sollte man wissen - wie sie funktionieren, welche Fondstypen es gibt, wo die Risiken liegen und anderes mehr. Hier finden Sie verständliche, klare Antworten.

Was unterscheidet offene von geschlossenen Fonds?

Bildlich gesprochen handelt es sich bei offenen Fonds, zu neudeutsch Open-End-Funds, um unendlich große Töpfe, in die in unbegrenzter Höhe Anlagegelder hineinfließen können. Für die zufließenden Mittel darf die Investmentgesellschaft beliebig viele Fondsanteile ausgeben. Auf der anderen Seite ist sie aber auch dazu verpflichtet, diese jederzeit zum Rücknahmepreis (gegebenenfalls abzüglich eines Rücknahmeabschlags) wieder zurückzunehmen. Für die Investoren stellen offene Fonds damit eine sehr flexible Anlagemöglichkeit dar, die ihnen den täglichen Zugriff auf das eingesetzte Kapital ermöglicht.

Geschlossene Fonds (Closed-End-Funds) können dagegen nur in begrenztem Umfang Anlagegelder aufnehmen und dafür eine von vornherein festgelegte Anzahl von Anteilen ausgeben. Ist das geplante Volumen erreicht, wird der Fonds geschlossen und die Ausgabe der Anteile eingestellt. Ein Anspruch auf Rückgabe der Anteile besteht bis zum Ende der Laufzeit nicht. Sie können lediglich an Dritte weitergegeben oder gegebenenfalls über die Börse verkauft werden. Dabei richtet sich der Anteilswert - anderes als bei Open-End Funds - allerdings nicht nach dem Inventarwert, sondern nach Angebot und Nachfrage, was zu erheblichen Auf- oder Abgeldern führen kann, sofern der Besitzerwechsel überhaupt gelingt.

Aufgelegt werden geschlossene Fonds meist zur Finanzierung eines einzigen oder mehrerer klar definierter Objekte. Dabei kann es sich beispielsweise um Immobilien, Schiffe, Flugzeuge, Energieprojekte oder Medienproduktionen handeln. Ihre Laufzeit beträgt in der Regel mindestens zehn Jahre, bisweilen auch deutlich länger. Die Auflösung geschlossener Fonds erfolgt üblicherweise durch den Verkauf des Wirtschaftsgutes, in das investiert wurde.

Beworben werden Closed-End-Funds mit überdurchschnittlichen Renditen sowie häufig mit Steuervorteilen, wobei der Gesetzgeber die steuerlichen Spielräume allerdings immer stärker eingeschränkt hat. Für Anteilsbesitzer besteht in der Regel ein erhebliches unternehmerisches Risiko, das bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen kann. Einzelne Varianten sehen sogar eine Nachschusspflicht vor. Da geschlossene Fonds nicht dem Investmentgesetz unterliegen, muss jeder Anleger selbst auf die Seriosität des Anbieters, die keineswegs in jedem Fall gegeben ist, achten.

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