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17.03.2021 - 08:14

BVIFONDS: Mit Sparplänen der Börse ein Schnippchen schlagen

Der deutsche Aktienindex hat im Januar erstmals die Marke von 14.000 Punkte
überwunden und ist in der vergangenen Woche überraschend auf ein
Rekordhoch von 14.595 Zählern gestiegen. Viele Anleger sind auf dem falschen
Fuß erwischt worden, weil sie niedrigere Kurse erwartet hatten. Ein weit
verbreiteter Fehler ist es, an der Börse auf einen günstigen Einstiegszeitpunkt
zu warten. Das ist gerade in Bullenmärkten zu beobachten. Viele Anleger
stehen an der Seitenlinie und warten auf eine unmittelbar bevorstehende
Korrektur, die eine günstige Kaufgelegenheit bieten soll. Doch an der Börse
wird nicht geklingelt - weder zum Einstieg noch zum Ausstieg. An diese
Börsenweisheit erinnert die Aktion "Finanzwissen für alle" der im BVI
organisierten Fondsgesellschaften. Ein Blick zurück zeigt, dass Markt-Timing für Privatanleger wie auch für Profis
äußerst schwierig ist. Für einen langfristigen Vermögensaufbau mit Aktien ist
der richtige Einstiegszeitpunkt auch gar nicht entscheidend: Untersuchungen
zeigen, dass Anleger selbst größere Kursverluste - etwa nach Börsen-Crashs
oder Finanzkrisen - mit der Zeit wieder mehr als wettmachen konnten. Ein Blick
auf Bundesbank-Daten zeigen, wie sich eine Anlage von 10.000 Euro in den
deutschen Leitindex DAX entwickelt hat, wenn der Sparer kurz vor den größten
Aktiencrashs der jüngeren Vergangenheit investierte - also jeweils zu einem
denkbar schlechten Zeitpunkt. Das Ergebnis: Wer das Geld kurz vor der
sogenannten "Dotcom-Blase" im Jahr 2000 angelegt hatte, konnte rund 18
Jahre später dennoch ein Plus von durchschnittlich immerhin 2,8 Prozent pro
Jahr verbuchen. Wer 2007 kurz vor der Finanzkrise investiert hatte, erzielte bis
2018 eine Rendite von im Mittel 4,4 Prozent jährlich. Warum das so ist? Die Wirtschaft wächst auf lange Sicht und damit steigen
auch die Unternehmenswerte. Das spiegelt die Börse wider. Fakt ist: Aktien
erwirtschaften trotz zwischenzeitlicher Rücksetzer über lange Zeiträume im
Vergleich zu anderen konventionellen Wertpapieren regelmäßig den größten
Gewinn. Beim Vermögensaufbau ist daher Durchhaltevermögen wichtiger als
der Zeitpunkt. Der Sparer ist also gut beraten, sein Geld möglichst lange für sich arbeiten zu
lassen. Wer das Risiko einer Direktanlage in Aktien scheut und die Suche nach
dem optimalen Ein- und Ausstiegszeitpunkt vermeiden will, kann über einen
Sparplan in Aktienfonds investieren. Neben dem sogenannten Zinseszinseffekt
profitiert der Anleger bei Sparplänen auch von der Disziplin. Er kauft
regelmäßig
- egal, ob die Kurse steigen oder fallen. Investmentfonds eignen sich
grundsätzlich für jedes Budget. Bereits ab 25 Euro monatlich lässt sich ein
Fondssparplan abschließen. Fondssparpläne sind zudem flexibel. Die Raten
lassen sich beliebig und kostenlos erhöhen, reduzieren oder wenn nötig, für
einen bestimmten Zeitraum aussetzen.
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