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28.04.2021 - 09:52

BVIFONDS: Wegen Kurzarbeit weniger Rente

Die Furcht vor der Altersarmut ist in den vergangenen Monaten durch die
Kurzarbeit vieler Deutscher gestiegen. 38 Prozent rechnen damit, dass sie im
Rentenalter deutliche finanzielle Abstriche hinnehmen müssen. Fast jeder
Fünfte über 55 Jahre befürchtet sogar, nach dem Rentenbeginn weiter arbeiten
zu müssen, da die Rentenzahlungen zu gering ausfallen. Das ist das Ergebnis
einer Umfrage des digitalen Versicherungsmanagers Clark in Zusammenarbeit
mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov. Die Umfrage zeigt, dass bei
vielen Deutschen das Niveau der gesetzlichen Renten nicht reichen wird, um
den Lebensstandard während des Erwerbslebens auch für das Alter zu sichern.
Statt sich erfolgversprechenden Strategien für die Altersvorsorge zuzuwenden,
halten sich viele Bundesbürger bei der Geldanlage lieber an das Sparbuch.
Sparer sind aber gut beraten, eine private Altersvorsorge schon früh mit
rentierlicheren Anlageformen wie Aktien oder Aktienfonds anzugehen, so die
Aktion "Finanzwissen für alle" der im BVI organisierten Fondsgesellschaften. Aktieninvestments werden von den Sparern häufig wegen möglicher
Kursschwankungen gemieden. Gerade in der Altersvorsorge ist die Angst vor
Kursverlusten aber unberechtigt. Wer das Risiko einer Direktanlage in Aktien
scheut, kann über einen Sparplan in Aktien-ETFs oder aktiv verwaltete
Aktienfonds investieren. Bei aktiv verwalteten Aktienfonds bewerten
Fondsmanager die Unternehmensentwicklung und kümmern sich fortwährend
um die Streuung und das Management der Gelder. Untersuchungen zeigen,
dass eine breite Streuung in Aktien von Unternehmen in unterschiedlichen
Branchen und Regionen und eine möglichst lange Anlagedauer das Risiko,
weniger als die eingezahlten Beiträge zurückzubekommen, deutlich senkt. Fonds eignen sich grundsätzlich für jedes Budget. In der Regel lässt sich ein
Fondssparplan ab 25 Euro monatlich abschließen, einige Banken unterbieten
diesen Mindestbetrag seit neuestem sogar. Fondssparpläne sind darüber
hinaus flexibel. Die Raten lassen sich beliebig und kostenlos erhöhen,
reduzieren oder, wenn nötig, für einen bestimmten Zeitraum aussetzen. Bei der
Wahl, ob der Sparer lieber offensiver oder sicherheitsorientierter anlegen
möchte, kann ihm ein Anlageberater helfen. Er kann entsprechend seiner
Risikobereitschaft und seinem Budget einen für ihn geeigneten Anteil von
Aktien und Aktienfonds am Portfolio festlegen. Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI hier
(https://www.bvi.de/fondswissen/finanzbildung/). Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle".
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