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17.02.2021 - 09:42

BVIFONDS: Fonds: Intelligent investieren statt zocken

Kurssteigerungen von bis zu 2.000 Prozent von Aktien wie Gamestop, AMC
Entertainment oder auch Nokia haben jüngst bei Anlegern große
Aufmerksamkeit erregt. Diese Kurssprünge in kürzester Zeit waren Folge von
Absprachen zahlreicher Privatanleger in den sozialen Medien und Internetforen.
Broker-Apps für den schnellen Aktienhandel halfen ihnen bei den Käufen.
Hedgefonds mussten deswegen für ihre Wetten ebenfalls Aktien zurückkaufen,
was die Kurse nach oben trieb. Ebenso schnell wie die Aktienkurse stiegen,
fielen sie allerdings wieder in sich zusammen, so dass viele Privatanleger auf
Verlusten sitzen blieben. So verlockend der rasante Wertzuwachs einzelner
Aktien auch ist, eine Spekulation auf Einzelaktien kann mit nicht unerheblichen
Verlustgefahren verbunden sein. Ein vernünftiger Vermögensaufbau mit einem
überschaubaren Risiko benötigt dagegen Zeit. Darauf weist die Aktion
"Finanzwissen für alle" der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin. Auskömmliche Renditen sind beispielsweise mit regulierten Finanzprodukten
wie Fonds möglich. Schon mit kleinen Anlagebeträgen ist es möglich, mit
Aktienfonds einen Kapitalstock aufzubauen und so für das Alter vorzusorgen.
Fonds werden durch den Gesetzgeber reguliert und von der BaFin kontrolliert.
Eine breite Anlage des Vermögens in unterschiedliche Branchen, Länder und
Kapitalmärkte verteilt die Risiken. Die Gelder der Anleger werden in der Regel
als Sondervermögen verwahrt - getrennt von der Bilanz der Fondsgesellschaft.
Damit sind die Fonds vor einer Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt. Ein Fondssparplan lässt sich bereits ab 25 Euro monatlich abschließen. Eine
langfristige Fondsanlage kann sich lohnen. Das zeigt ein Blick in die
Vergangenheit. Ein durchschnittlicher Sparplan mit Aktienfonds, die weltweit in
Unternehmen investieren, erreichte in den zurückliegenden 10 Jahren per Ende
Dezember 2020 eine jährliche durchschnittliche Rendite von 7 Prozent - ohne
Berücksichtigung der Inflation, aber abzüglich aller Kosten inklusive des
Ausgabeaufschlags. Bei der Wahl, ob der Sparer lieber offensiver oder sicherheitsorientierter
anlegen möchte, kann ihm ein Anlageberater helfen. Er kann entsprechend
seiner Risikobereitschaft und seinem Budget einen für ihn geeigneten Anteil
von Aktien und Aktienfonds am Portfolio festlegen. Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI hier
(https://www.bvi.de/fondswissen/finanzbildung/). Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle".
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