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10.04.2019 - 09:44

Fondssparpläne gegen den Kaufkraftverlust

Die seit mehreren Jahren anhaltende Phase der Niedrigzinsen bei den
Zinsprodukten haben deutsche Sparer resignieren lassen. Eine aktuelle
Umfrage der Fondsgesellschaft Union Investment zeigt, dass 60 Prozent der
Befragten wegen der mageren Verzinsung ihrer Ersparnisse frustriert sind.
Wegen der fehlenden Aussicht auf eine Zinswende hat fast jeder Zweite (46
Prozent) kein Interesse, die Rendite von verschiedenen Geldanlagen
miteinander zu vergleichen. Resignation ist jedoch kontraproduktiv. Da die Sparzinsen unterhalb der Inflationsrate von aktuell 1,3 Prozent liegen,
wird das
Ersparte weniger wert. Um die Ersparnisse vor einem Geldwertverlust zu
schützen, sind Anlagen in höherrentierlichen Wertpapieren wie
beispielsweise
Aktien notwendig, so die Aktion "Finanzwissen für alle" der im BVI
organisierten
Fondsgesellschaften. Ein Vermögenserhalt lässt sich nur durch ein diversifiziertes Investment
erreichen. Im Unterschied zu niedrig verzinsten Anlageprodukten können
beispielsweise Qualitätsaktien von Unternehmen mit stabilen
Geschäftsmodellen und attraktiven Dividenden vor dem Geldwertverlust
schützen. Aktionäre und auch Anleger in Aktienfonds profitieren vom
Wachstum
der Unternehmen. Über die Dividenden nehmen Anleger zusätzlich am Erfolg
eines Unternehmens teil. Umfragen zeigen, dass sich nur wenige Sparer zutrauen, Unternehmen und
Märkte zu analysieren, um die besten Aktien für ihre Depots zu wählen.
Hierbei
können erfahrene Fondsmanager helfen, die die geeigneten Unternehmen nach
Kriterien wie Bilanzkennzahlen und der Bewertung des Geschäftsmodells für
das Portfolio aussuchen. Ein Blick in den Rückspiegel zeigt, dass ein Anleger mit einem Sparplan
auf
Fonds, die weltweit in Aktien investieren, ein kleines Vermögen aufbauen
kann:
Wer in den zurückliegenden 15 Jahren beispielsweise monatlich 100 Euro in
global anlegende Aktienfonds investiert hat, zahlte insgesamt 18.000 Euro
ein.
Der Sparplan brachte ihm per Ende Dezember 2018 im Mittel rund 25.150 Euro ein. Das entspricht einer Wertentwicklung von durchschnittlich 4,3 Prozent
im
Jahr. Bei der Wahl, ob der Sparer lieber offensiver oder sicherheitsorientierter anlegen möchte, kann ihm ein Anlageberater helfen. Er kann entsprechend
seiner Risikobereitschaft und seinem Budget eine für ihn geeignete Quote
von
Aktien und Aktienfonds festlegen. Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter
www.bvi.de/finanzwissen. Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle". --------------------------------------------------------------------------------------------- Folgen Sie uns auf LinkedIn:
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