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11.07.2018 - 09:01

Wie Eltern für Kinder sparen können

Eltern möchten ihre Kinder unterstützen. Führerschein, erste Wohnung,
Berufsausbildung oder Studium: Das alles kostet Geld. So betragen die
durchschnittlichen Kosten eines Studiums rund 30.000 Euro. Je früher die
Eltern etwas zurücklegen, umso besser. Ein langfristiger Fondssparplan
verspricht attraktive Renditeaussichten, mit dem sich das Studium der Kinder
durch die Eltern finanzieren lässt. Darauf weist die Aktion "Finanzwissen für
alle" der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin. Damit die Kinder in den Genuss der steuerlichen Freibeträge kommen, müssen
die Eltern für den Sparplan das Depot "auf den Namen des Kindes" eröffnen. Es
genügt aber für die steuerliche Anerkennung nicht, dass die Kinder
zivilrechtlich
Eigentümer der Fondsanteile geworden sind. Die Eltern müssen die Depots der
Kinder wie fremdes Vermögen verwalten; sie dürfen es nicht wie eigenes
Vermögen behandeln. Diese speziellen Anforderungen rechtfertigen sich aus
dem allgemeinen Grundsatz, dass Verträge zwischen Eltern und Kindern
steuerrechtlich nur anzuerkennen sind, wenn sie tatsächlich durchgeführt
werden. Auslegungsschwierigkeiten können vermieden werden, wenn bei Er-richten des
Depots klargestellt ist, dass eine Verfügungsbefugnis der Eltern nur auf dem
elterlichen Sorgerecht beruht und tatsächlich entsprechend verfahren wird.
Gegebenenfalls sollte ein Steuerberater hinzugezogen werden. Sparpläne lassen sich bereits mit kleinen Beträgen umsetzen. Bereits ab 25
Euro monatlich lässt sich ein Fondssparplan für die Kinder abschließen.
Fondssparpläne sind darüber hinaus flexibel. Die Raten lassen sich beliebig
und kostenlos verändern. Erhöhen, reduzieren oder für einen bestimmten
Zeitraum aussetzen - je nachdem wie die finanzielle Lage es erfordert. Renditestarke Aktienfonds sind langfristig am aussichtsreichsten. Das zeigt die
Historie. Mit weltweit anlegenden Aktienfonds konnte der Anleger in den
zurückliegenden zehn Jahren (per Ende März 2018) eine jährliche
durchschnittliche Rendite von 6,8 Prozent erzielen. Sind die o.g. Voraussetzungen erfüllt, bleiben Erträge pro Kind von rund 9.800
Euro steuerfrei. Obwohl Kinder minderjährig sind, werden sie  also schon als
vollwertige Steuerzahler eingestuft. Damit steht jedem Kind insbesondere auch
ein eigener Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801 Euro zu. Die Eltern von
Minderjährigen können einen Freistellungsauftrag pro Kind stellen. Liegen die Kapitalerträge des Kindes über dem Sparerpauschbetrag und erzielt
das Kind ansonsten keine eigenen Einkünfte, können sie gegebenenfalls eine
Nichtveranlagungsbescheinigung einreichen, damit auch Erträge oberhalb des
Sparer-Pauschbetrags steuerfrei bleiben. Läuft das Depot auf den Namen des
Kindes, ist allerdings zu beachten, dass bei Studierenden der Anspruch auf
BAföG entfällt, wenn der junge Erwachsene ein Vermögen von mehr als 7.500
Euro hat. Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI hier. Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle". Folgen Sie uns auf LinkedIn
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