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17.09.2014 - 09:32

Arbeitslosigkeit: Nicht mit Altersvorsorge Löcher stopfen

Haushaltslöcher sollten bei finanziellen Engpässen oder Arbeitslosigkeit nicht
mit der privaten Altersvorsorge gestopft werden. Denn die Auflösung von
Verträgen führt fast immer zu Verlusten. Darauf weist die Aktion "Finanzwissen
für alle" der Fondsgesellschaften hin. Viel klüger ist es, einen Vertrag
zeitweise
ruhen zu lassen. Wer etwa einen Riester-Vertrag kündigt und sich vorzeitig auszahlen lässt,
muss die gesamte bisher erhaltene Förderung aus Zulagen und Steuervorteilen
zurückerstatten. Dabei lässt sich gerade das Riestern während einer
Arbeitslosigkeit gut anpassen: Sparraten lassen sich reduzieren oder sogar
ganz aussetzen. Das angesparte Vermögen bleibt erhalten, die künftige Zulagen
werden lediglich anteilig gekürzt. Staat greift nicht nach bAV und geförderten Verträgen
Auch die betriebliche Altersversorgung kann ruhen und in vielen Fällen beim
neuen Arbeitgeber weitergeführt werden. Solange Sparer das Arbeitslosengeld
erhalten, sind sie gesetzlich nicht verpflichtet, ihre Rücklagen anzutasten. Wer
dagegen Arbeitslosengeld II nach der Hartz IV-Regelung bekommt, muss sein
Vermögen oft zunächst aufbrauchen. Aber auch hier gibt es Ausnahmen: So
bleibt staatlich gefördertes Altersvorsorgevermögen in einem Riestervertrag und
in bestimmtem Umfang auch die betriebliche Altersversorgung unangetastet. Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter
www.bvi.de/finanzwissen. Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle". ------------------------------------------------------------------------------------------
Mitteilung übermittelt vom deutschen Fondsverband BVI für deren Inhalt der BVI alleine verantwortlich ist.

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