26.11.2012 - 07:42
Die spanische Regierung will einem Zeitungsbericht zufolge für die Rekapitalisierung seiner Banken bei der Europäischen Union eine Finanzhilfe zwischen 40 und 42,5 Milliarden Euro beantragen. Das berichtet die Zeitung El Pais unter Berufung auf Regierungskreise, die diese Zahlen bestätigt haben. Damit verdichten sich die Hinweise, dass der Umfang der benötigten Hilfsgelder niedriger ausfällt als befürchtet.
Die Summe setzt sich wie folgt zusammen: 37 Milliarden Euro gehen an die vier verstaatlichen Institute (Bankia, Novagalicia, CatalunyaCaixa und Banco de Valencia), weitere 2,5 Milliarden Euro sind für die Bad Bank des Landes (auch bekannt als Sareb) vorgesehen. Weitere 3 Milliarden Euro sind für Geldhäuser bestimmt, die nicht verstaatlicht sind, aber staatliche Hilfe benötigen.
Ein im September abgeschlossener Stresstest unter Aufsicht der Europäischen Union hatte zunächst ergeben, dass der spanische Bankensektor rund 60 Milliarden Euro benötigt. Einige Banken dürften auch in der Lage sein, das nötige Geld am Kapitalmarkt aufzunehmen. Die europäischen Partner haben Spanien eine Bankenhilfe von bis 100 Milliarden Euro zugesichert. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte bereits vergangene Woche gesagt, dass die Geldhäuser weniger als die Hälfte der eingeplanten Hilfsgelder benötigten.
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November 26, 2012 01:42 ET (06:42 GMT)
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