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07.10.2020 - 09:50

BVIFONDS: Steuern auf Erträge sparen: Bis 15. Dezember Verluste bescheinigen lassen

Eine Reihe von Anlegern hat in diesem Jahr Lehrgeld zahlen müssen.
Möglicherweise haben sie sich vor dem Corona-Crash im März noch mit Aktien zu Höchstpreisen eingedeckt. Andere verloren mit Wirecard viel Geld.
Solche
Verluste sind schmerzhaft. Viele Anleger hoffen allerdings darauf, dass
das
Finanzamt die Schmerzen lindern kann. Grundsätzlich gilt bei der Besteuerung von Einkünften aus Kapitalvermögen, dass Gewinne aus der Veräußerung von Wertpapieren wie Aktien, Anleihen
oder Fonds steuerpflichtig sind und Veräußerungsverluste entsprechend
berücksichtigt werden. Wichtig ist, dass der Anleger die Verluste durch
einen
Verkauf der Papiere zu einem niedrigeren Kurs realisiert. Dadurch können
sie
mit realisierten Veräußerungsgewinnen sowie Zins- und Dividendenerträgen
verrechnet werden. Eine Ausnahme dieser Verrechnungsmöglichkeit gilt für
Verluste aus Aktienverkäufen. Diese können nur mit Gewinnen aus
Aktiengeschäften verrechnet werden. Darauf weist die Aktion "Finanzwissen
für
alle" der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin. Für diese Fälle führt die depotführende Stelle einen so genannten
Verlustverrechnungstopf. Liegen die Wertpapiere nur in einem Depot, hat
der
Anleger einen Vorteil. Die depotführende Stelle trägt einen im
Kalenderjahr
realisierten Verlust, der nicht durch realisierte Gewinne ausgeglichen
wird, auf
das Folgejahr vor. Allerdings kann der Anleger bei seiner depotführenden Bank bis spätestens
15.
Dezember des laufenden Jahres einen Antrag auf Verlustbescheinigung
stellen,
so dass die Verluste nicht vorgetragen werden. Der Anleger kann diese
Verluste dann im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung bei der Ermittlung der Einkünfte aus Kapitalvermögen ansetzen. Dies ist beispielsweise dann
sinnvoll, wenn der Anleger mehrere Depots bei unterschiedlichen Banken
hat.
Denn es findet keine übergreifende Verrechnung zwischen den
unterschiedlichen Instituten statt. Der Antrag für die
Verlustbescheinigung ist
kostenlos und meist auch online möglich. Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI hier. Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle". --------------------------------------------------------------------------------------------- Folgen Sie uns auf LinkedIn:
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