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13.05.2020 - 09:26

BVIFONDS: Fonds-Sparplan: Die beste Rendite für Kinder

Mit Geldanlagen für Kinder können Eltern und Großeltern in jungen Jahren
ein
finanzielles Polster für Schule, Ausbildung, Führerschein, Auto und Start
ins
spätere Berufsleben schaffen. Ein Sparbuch ist im aktuellen
Niedrigzinsumfeld
wenig attraktiv, weil es keine nennenswerten Beträge mehr abwirft. Für
höhere
Erträge und größere Flexibilität stehen Sparpläne. Je früher damit
begonnen
wird, umso besser. Hier bietet sich ein langfristiger Fondssparplan an,
der
attraktive Renditeaussichten verspricht. Darauf weist die Aktion
"Finanzwissen
für alle" der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin. Damit die Kinder in den Genuss der steuerlichen Freibeträge kommen,
müssen die Eltern für den Sparplan das Depot "auf den Namen des Kindes"
eröffnen. Es genügt aber für die steuerliche Anerkennung nicht, dass die
Kinder zivilrechtlich Eigentümer der Fondsanteile geworden sind. Die
Eltern
müssen die Depots der Kinder wie fremdes Vermögen verwalten; sie dürfen es nicht wie eigenes Vermögen behandeln. Diese speziellen Anforderungen
rechtfertigen sich aus dem allgemeinen Grundsatz, dass Verträge zwischen
Eltern und Kindern steuerrechtlich nur anzuerkennen sind, wenn sie
tatsächlich durchgeführt werden. Auslegungsschwierigkeiten können
vermieden werden, wenn bei Errichten des Depots klargestellt ist, dass
eine
Verfügungsbefugnis der Eltern nur auf dem elterlichen Sorgerecht beruht
und
tatsächlich entsprechend verfahren wird. Gegebenenfalls sollte ein
Steuerberater hinzugezogen werden. Aufgrund des Geldwäschegesetzes sind
Banken außerdem verpflichtet, die steuerliche Identifikationsnummer sowohl von Eltern als auch von Kindern abzufragen. Sparpläne lassen sich bereits mit kleinen Beträgen umsetzen. Schon ab
einem
Betrag von 25 Euro monatlich lässt sich ein Fondssparplan für die Kinder
abschließen. Sie sind darüber hinaus flexibel. Die Raten lassen sich
beliebig
und kostenlos verändern. Erhöhen, reduzieren oder für einen bestimmten
Zeitraum aussetzen - je nachdem wie die finanzielle Lage es erfordert. Sind die o.g. Voraussetzungen erfüllt, bleiben Erträge pro Kind von rund
10.000 Euro steuerfrei. Kinder werden schon als vollwertige Steuerzahler
eingestuft, auch wenn sie noch minderjährig sind. Damit steht jedem Kind
insbesondere auch ein eigener Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801 Euro
zu. Die Eltern von Minderjährigen können einen Freistellungsauftrag pro
Kind
stellen. Liegen die Kapitalerträge des Kindes über dem Sparer-Pauschbetrag und
erzielt das Kind ansonsten keine eigenen Einkünfte, können sie
gegebenenfalls eine Nichtveranlagungsbescheinigung einreichen, damit auch
Erträge oberhalb des Sparer-Pauschbetrags steuerfrei bleiben. Läuft das
Depot auf den Namen des Kindes, ist allerdings zu beachten, dass bei
Studierenden der Anspruch auf BAföG entfällt, wenn der junge Erwachsene in Vermögen von mehr als 7.500 Euro hat.
Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI hier. Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle". --------------------------------------------------------------------------------------------- Folgen Sie uns auf LinkedIn:
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