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Basiswissen

Zertifikate zählen zu den strukturierten Produkten. Hier vereinen sich Investmentprodukte, unter denen jeder Anleger in bestimmten Marktphasen das passende Vehikel zur Optimierung seines Portfolios findet. Wie werden Zertifikate begeben, wie wird der Rückzahlungsbetrag ermittelt, welche Chancen und Risiken bestehen, was gibt es bei der Anlage in Zertifikaten zu beachten? Hier finden Sie verständliche, klare Antworten.

Wieso gibt es Zertifikate ohne Fälligkeit?

Um den Anforderungen der langfristigen Kapitalanlage gerecht zu werden, sind die meisten Banken inzwischen dazu über gegangen einige Zertifikate ohne festen Fälligkeitstermin anzubieten. Dies erspart dem Anleger die Ordergebühren, die bei entsprechend langem Anlagehorizont durch die regelmäßige Wiederanlage entstehen würden.

Davon unberührt, ist die Möglichkeit ein entsprechendes Zertifikat jederzeit zum aktuellen Marktwert - durch Verkauf - an den Emittenten zurück zu geben. Zu beachten ist außerdem, dass sich die Banken bei solchen Zertifikaten ungeachtet der theoretisch unbegrenzten Laufzeit ein "Kündigungsrecht" einräumen, mit dem sie nachträglich eine "Fälligkeitsfrist" einsetzen können. Eine solche Maßnahme muss allerdings mit sehr langem Vorlauf (biszu zwei Jahre) angekündigt werden.

Die gebräuchlichen Bezeichnungen für diese Endlos-Konstruktion kommen zumeist aus dem Englischen und so wird hier von Open-End- oder Unlimited-Zertifikaten gesprochen.

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