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Basiswissen

Zertifikate zählen zu den strukturierten Produkten. Hier vereinen sich Investmentprodukte, unter denen jeder Anleger in bestimmten Marktphasen das passende Vehikel zur Optimierung seines Portfolios findet. Wie werden Zertifikate begeben, wie wird der Rückzahlungsbetrag ermittelt, welche Chancen und Risiken bestehen, was gibt es bei der Anlage in Zertifikaten zu beachten? Hier finden Sie verständliche, klare Antworten.

Wer begibt Zertifikate?

Zertifikate werden in der Regel von großen Geschäfts- und Landesbanken oder von Sparkassen begeben. In einigen Fällen treten dabei aber auch nur deren Tochterunternehmen, sowie kleinere Wertpapierhandelshäuser oder andere Finanzdienstleister als Emittent auf.

Wichtig ist dies vor allem In Hinblick auf die Bonität (Kreditwürdigkeit) des Anbieters (Emittenten), die insbesondere bei langfristigen Anlagezielen stets mit berücksichtigt werden sollte. Hintergrund ist hierbei, dass Zertifikaten rein formal Schuldverschreibungen des jeweiligen Emittenten sind. Dies kann dazu führen, dass sie im Insolvenzfall nicht bedient werden.

Vor allem bei langfristigen Engagements sollte daher stets geprüft werden, welchem Partner das Geld anvertraut wird. Eine Hilfestellung liefern dabei unabhängige Rating-Agenturen wie Standard & Poor's, Moody's oder Fitch, die die Kreditwürdigkeit der Banken regelmäßig überprüfen.

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