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Basiswissen

Zertifikate zählen zu den strukturierten Produkten. Hier vereinen sich Investmentprodukte, unter denen jeder Anleger in bestimmten Marktphasen das passende Vehikel zur Optimierung seines Portfolios findet. Wie werden Zertifikate begeben, wie wird der Rückzahlungsbetrag ermittelt, welche Chancen und Risiken bestehen, was gibt es bei der Anlage in Zertifikaten zu beachten? Hier finden Sie verständliche, klare Antworten.

Welche Kennzahlen sind bei Zertifikaten gebräuchlich?

Die Ausgestaltung der jeweiligen Rückzahlungsbedingungen von Zertifikaten ist sehr unterschiedlich. Dem entsprechend viele verschiedene Kennzahlen sind zu beachten, wobei aber nicht jede Kennzahl für jeden Zertifikatetyp relevant ist.

Zu den gebräuchlichsten Kennzahlen und Merkmalen gehört der "Cap". Er steht für eine Beschränkung möglicher Erträge auf einen bestimmten Maximalwert und gehört beispielsweise bei Discount-Zertifikaten zu den entscheidenden Größen.

Eine andere sehr wichtige Kennzahl ist die "Rendite p.a.". Die Kleinbuchstaben p.a. stehen für das lateinische "per annum" und signalisieren, dass bei der Berechnung so getan wird, als ob die Laufzeit des jeweiligen Zertifikats genau einem Kalenderjahr entspricht. Sinnvoll ist diese Betrachtung, um die Renditeerwartung verschiedener Investmentformen vergleichbar zu machen und mögliche Fehleinschätzungen zu vermeiden, die beim alleinigen Blick auf die absoluten Ertragszahlen entstehen können, die ja - in der Regel - mit der Länge des Anlagezeitraums tendenziell zunehmen.

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