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Basiswissen

Zertifikate zählen zu den strukturierten Produkten. Hier vereinen sich Investmentprodukte, unter denen jeder Anleger in bestimmten Marktphasen das passende Vehikel zur Optimierung seines Portfolios findet. Wie werden Zertifikate begeben, wie wird der Rückzahlungsbetrag ermittelt, welche Chancen und Risiken bestehen, was gibt es bei der Anlage in Zertifikaten zu beachten? Hier finden Sie verständliche, klare Antworten.

Was sind die Nachteile von Zertifikaten?

Zertifikate sind Finanzderivate, bei deren Konstruktion auch Optionskomponenten verwendet werden. Sie ermöglichen das spezielle Auszahlungsprofil bei Fälligkeit. Dieses ist klar umrissen und steht in der Regel von vornherein fest.

Weniger klar ist hingegen die Preisbildung während der Laufzeit. Sie kann vom Anleger oft nur schwer oder gar nicht nachvollzogen werden, da die Wertentwicklung der enthaltenen Optionskomponenten durch viele bisweilen auch gegenläufige Effekte beeinflusst wird. Diese können sich zu Gunsten, aber auch zu Ungunsten des Anlegers bemerkbar machen. Daher sollte bei dem Kauf eines Zertifikats mit fester Laufzeitbindung stets in Erwägung gezogen werden, dass entsprechende Papier tatsächlich bis zur Fälligkeit zu behalten.

Zu diesem generellen Nachteil kommen je nach Produkttyp weitere spezifische Nachteile hinzu. Denkbar sind die Beschränkung der möglichen Gewinne durch einen "Cap" oder der Verzicht auf etwaige Zusatzerträge (vor allem Dividenden). In wie weit dies für ein bestimmtes Produkt zutrifft, muss im Einzelfall geprüft werden.

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