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Basiswissen

Zertifikate zählen zu den strukturierten Produkten. Hier vereinen sich Investmentprodukte, unter denen jeder Anleger in bestimmten Marktphasen das passende Vehikel zur Optimierung seines Portfolios findet. Wie werden Zertifikate begeben, wie wird der Rückzahlungsbetrag ermittelt, welche Chancen und Risiken bestehen, was gibt es bei der Anlage in Zertifikaten zu beachten? Hier finden Sie verständliche, klare Antworten.

Was ist ein Spread?

Als Spread wird die Handelsspanne zwischen dem Rücknahme- und dem Verkaufskurs eines Zertifikats bezeichnet. Der Rücknahmepreis (alternativ: Geldkurs / Bid) gibt an, zu welchem Kurs die Bank das Zertifikat zurücknimmt. Der Verkaufspreis (alternativ: Briefkurs / Ask) zeigt, wie viel der Anleger aktuell beim Kauf bezahlen muss.

In der Regel liegt dieser zweite Kurs etwas höher als der erste, sodass ein Anleger "den Spread verlieren" würde, wenn er unmittelbar kaufen und wieder verkaufen würde.

Zu beachten ist hierbei, dass im Grunde auch alle anderen Wertpapiere mit einem solchen Spread gehandelt werden, auch wenn etwa bei Aktien selten von einem "Spread" die Rede ist. Letztlich gibt es aber auch bei diesen eine solche Handelsspanne zwischen dem Preis den ein Verkäufer für sein Papier erzielen will, und dem den ein interessierter Käufer zu zahlen bereit ist.

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