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07.04.2021 - 12:45

BVIFONDS: Finanzaufseher warnen vor Bitcoin-Hype

Immer mehr Anleger wenden sich wegen der Nullzinsen und der ausufernden
Verschuldung der Staaten dem Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu.
Nachdem große Investmenthäuser massiv in die Digitalwährungen investieren
und der Zahlungsdienstleister Paypal für seine Kunden den weltweiten Handel
mit Bitcoin freigeschaltet hat, ist der Kurs der Digitalwährung auf mehr als
62.000 Dollar gestiegen. Damit hat sich der Kurs der Kryptowährung seit
Jahresanfang mehr als verdoppelt. Während die Optimisten unter den
Analysten weitere Kurssteigerungen erwarten, befürchten immer mehr
Pessimisten unter den Analysten eine Spekulationsblase, die bald platzt. Darauf
weist die Aktion "Finanzwissen für alle" der im BVI organisierten
Fondsgesellschaften hin. Die führenden Finanzaufseher haben in den vergangenen Wochen nach den
jüngsten Kursrekorden ebenfalls eindringlich vor den Gefahren gewarnt. Neben
den EU-Behörden (European Supervisory Authorities - ESAs) sehen die
Finanzaufseher von Südafrika, Großbritannien und Thailand beträchtliche
Risiken für Anleger. Auch nach Ansicht der deutschen Finanzaufsicht BaFin
handelt es sich bei "Bitcoin und anderen Kryptowerten um hoch riskante und
spekulative Investments" (siehe Link (https://bit.ly/3mo9YLj)).
Dementsprechend müssten Anleger im
schlimmsten Fall mit dem Totalverlust ihrer Investition rechnen. Da Kryptowerte in der EU weitgehend unreguliert sind, profitieren Anleger
bislang von keinem vergleichbaren Anlegerschutz wie bei regulierten
Finanzprodukten. Attraktive Renditen sind beispielsweise mit Fonds möglich,
die im Unterschied zu Bitcoin durch den Gesetzgeber reguliert und von den
Aufsichtsbehörden kontrolliert werden. Anleger können über Sparpläne auf Aktienfonds schon mit kleinen Beträgen an
der Entwicklung von Unternehmen teilhaben. Ein Fondssparplan lässt sich
bereits ab 25 Euro monatlich abschließen. Eine langfristige Fondsanlage kann
sich lohnen. Das zeigt ein Blick in die Vergangenheit. Ein durchschnittlicher
Sparplan mit Aktienfonds, die weltweit in Unternehmen investieren, erreichte in
den zurückliegenden 15 Jahren per Ende Dezember 2020 eine jährliche
durchschnittliche Rendite von 5,9 Prozent. Die breite Anlage des Vermögens in unterschiedliche Branchen, Länder und
Kapitalmärkte verteilt die Risiken. Außerdem werden die Gelder der Anleger in
der Regel als Sondervermögen verwahrt - getrennt von der Bilanz der
Fondsgesellschaft. Damit sind die Fonds vor einer Insolvenz der
Fondsgesellschaft geschützt.
Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter
www.bvi.de/finanzwissen (http://www.bvi.de/finanzwissen). Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle". ---------------------------------------------------------------------------------------------
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