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25.07.2018 - 07:30

DGAP-News: Linde AG: Januar bis Juni 2018: Linde-Geschäft entwickelt sich im ersten Halbjahr gut - Konzernergebnis legt deutlich zu



DGAP-News: Linde AG / Schlagwort(e): Zwischenbericht


Linde AG: Januar bis Juni 2018: Linde-Geschäft entwickelt sich im ersten Halbjahr gut - Konzernergebnis legt deutlich zu


25.07.2018 / 07:30



Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



Januar bis Juni 2018: Linde-Geschäft entwickelt sich im ersten Halbjahr gut - Konzernergebnis legt deutlich zu

 



- Konzernumsatz: 8,640 Mrd. EUR (+4,7 Prozent, bereinigt um Währungseffekte sowie um Erstanwendungseffekt von IFRS 15)



- Operatives Konzernergebnis[1]: 2,210 Mrd. EUR (+10,1 Prozent, währungsbereinigt)



- Um Sondereinflüsse bereinigtes Ergebnis je Aktie: 4,66 EUR (Vj. 3,83 EUR)



- Konzern-Ausblick 2018 bestätigt



- Vollzug des Unternehmenszusammenschlusses mit Praxair weiterhin in der zweiten Jahreshälfte 2018 geplant



 



München, 25. Juli 2018 - Das Geschäft des Technologiekonzerns The Linde Group hat sich im ersten Halbjahr 2018 gut entwickelt. Bereinigt um Währungseffekte und um die erstmalige Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 15 erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent. Das operative Konzernergebnis stieg währungsbereinigt um 10,1 Prozent. Die operative Konzernmarge lag mit 25,6 Prozent ebenfalls deutlich über dem Vorjahreswert von 23,9 Prozent.



"Linde ist auf dem richtigen Weg: Wir sehen erfreuliches Umsatzwachstum und konnten die Konzernmarge weiter deutlich erhöhen", sagte Prof. Dr. Aldo Belloni, Vorsitzender des Vorstands der Linde AG. "Wir arbeiten konsequent daran, die eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz erfolgreich umzusetzen und unser Portfolio weiter zu optimieren."

Linde Konzern: Operatives Ergebnis gesteigert, Konzernmarge legt weiter zu

Im ersten Halbjahr 2018 betrug der Konzernumsatz 8,640 Mrd. EUR (Vj. 8,935 Mrd. EUR).[2] Währungseffekte und die erstmalige Anwendung von IFRS 15 wirkten sich dabei negativ auf den Umsatz aus. Bereinigt um diese beiden Effekte lag der Konzernumsatz 4,7 Prozent über dem Vorjahr.



Das operative Konzernergebnis stieg um 3,5 Prozent auf 2,210 Mrd. EUR (Vj. 2,136 Mrd. EUR). Währungsbereinigt konnte es sogar um 10,1 Prozent zulegen. Die operative Konzernmarge lag mit 25,6 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert von 23,9 Prozent. Zu dieser Verbesserung haben neben den im Rahmen des gruppenweiten Effizienzprogramms LIFT eingeleiteten Maßnahmen, der Portfoliooptimierung und den guten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch der Erstanwendungseffekt von IFRS 15 beigetragen.



Linde erzielte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 ein Ergebnis je Aktie von 4,37 EUR (Vj. 3,19 EUR). Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis je Aktie erhöhte sich auf 4,66 EUR (Vj. 3,83 EUR). Der operative Cash Flow lag mit 1,275 Mrd. EUR leicht unter Vorjahresniveau (Vj. 1,324 Mrd. EUR). Zu berücksichtigen sind in diesem Zusammenhang die im Berichtszeitraum erfolgten Auszahlungen für Restrukturierungsaufwendungen und Aufwendungen im Rahmen des geplanten Zusammenschlusses mit Praxair in Höhe von rund 180 Mio. EUR (Vj. rund 90 Mio. EUR).

Gases Division: Umsatz steigt auf vergleichbarer Basis, operative Marge deutlich über Vorjahr

In der Gases Division erwirtschaftete Linde im ersten Halbjahr 2018 einen Umsatz von 7,182 Mrd. EUR und lag damit um 5,2 Prozent unter dem Vorjahr (Vj. 7,572 Mrd. EUR). Bereinigt um

Währungseffekte sowie um den Erstanwendungseffekt von IFRS 15 betrug das Umsatzwachstum in der Gases Division 3,8 Prozent. Zusätzlich bereinigt um Erdgaspreiseffekte, also auf vergleichbarer Basis, betrug das Umsatzplus 3,7 Prozent. Das operative Ergebnis lag mit 2,184 Mrd. EUR um 0,8 Prozent über dem Vorjahresniveau (Vj. 2,166 Mrd. EUR). Der währungsbereinigte Anstieg betrug 7,4 Prozent. Die operative Marge lag mit 30,4 Prozent deutlich über dem Vorjahresniveau (Vj. 28,6 Prozent).



Im Segment EMEA, dem größten Absatzmarkt des Unternehmens, lag der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2018 mit 2,957 Mrd. EUR um 0,3 Prozent über dem Vorjahr (Vj. 2,947 Mrd. EUR). Auf vergleichbarer Basis ergab sich ein Umsatzanstieg von 4,2 Prozent. Das operative Ergebnis

stieg im Vergleich zum Vorjahreswert um 4,8 Prozent und lag bei 968 Mio. EUR (Vj. 924 Mio. EUR). Der währungsbereinigte Anstieg betrug 7,2 Prozent. Die operative Marge erhöhte sich auf 32,7 Prozent (Vj. 31,4 Prozent). Zu dieser Verbesserung haben auch die Maßnahmen

zur Effizienzsteigerung beigetragen. Außerdem wurde im ersten Quartal ein Entkonsolidierungsertrag in Höhe von rund 40 Mio. EUR für den Verkauf des Tochterunternehmens Tega - Technische Gase und Gasetechnik GmbH erfasst.



Im Segment EMEA haben sich alle Produktbereiche positiv entwickelt. Vor allem in den Produktbereichen Flüssig- und Flaschengase konnten in nahezu allen Regionen Umsatzsteigerungen verzeichnet werden. Im On-site Geschäft waren aufgrund des Verkaufs

von Teilen einer Produktionsstätte Volumenrückgänge zu verzeichnen.



Im Segment Asien/Pazifik erreichte der Umsatz per Ende Juni 2,082 Mrd. EUR und lag damit um 4,1 Prozent unter dem Vorjahreswert (Vj. 2,172 Mrd. EUR). Auf vergleichbarer Basis erhöhte sich der Umsatz um 4,3 Prozent. Das operative Ergebnis lag mit 600 Mio. EUR um 2,4 Prozent unter dem Vorjahr (Vj. 615 Mio. EUR). Währungsbereinigt erzielte Linde ein Plus in Höhe von 4,9 Prozent. Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang, dass im Vorjahreswert ein Einmaleffekt aus dem Verkauf von Vermögenswerten in Höhe von 70 Mio. EUR enthalten ist. Die operative Marge erhöhte sich auf 28,8 Prozent (Vj. 28,3 Prozent).



Auch im Segment Asien/Pazifik hat sich vor allem das On-site- und Flüssiggasegeschäft positiv entwickelt. Unterstützt wurde dieses Wachstum unter anderem durch die Inbetriebnahme mehrerer Luftzerlegungsanlagen in China. Im Raum Südpazifik beeinträchtigten das unverändert schwache wirtschaftliche Umfeld in der verarbeitenden Industrie sowie rückläufige Investitionen in der Bergbauindustrie das Umsatzwachstum. Die im Rahmen des Effizienzprogramms LIFT eingeleiteten Maßnahmen wirkten sich jedoch positiv auf die Ergebnisentwicklung aus.



Im Segment Amerika ist der Umsatz im ersten Halbjahr 2018 um 11,8 Prozent auf 2,244 Mrd. EUR (Vj. 2,545 Mrd. EUR) gesunken. Auf vergleichbarer Basis erhöhte sich der Umsatz um 3,1 Prozent. Das operative Ergebnis sank im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent auf 616

Mio. EUR (Vj. 627 Mio. EUR). Währungsbereinigt erzielte Linde ein deutliches Plus in Höhe von 10,6 Prozent. Die operative Marge stieg deutlich auf 27,5 Prozent (Vj. 24,6 Prozent). Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich neben der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 auch die im Rahmen des gruppenweiten Effizienzprogramms LIFT eingeleiteten Maßnahmen sowie Einmaleffekte positiv auf die Marge ausgewirkt haben.



Das Geschäft mit Flüssig- und Flaschengasen in Nordamerika entwickelte sich positiv. Auch der Umsatz im Healthcare-Geschäft in Nordamerika blieb stabil. Hierbei sind jedoch gegenläufige Entwicklungen zu berücksichtigen: Zwar konnten Volumensteigerungen erzielt werden, jedoch wirkten sich Preisreduzierungen privater Krankenversicherungen weiterhin negativ aus. Im On-site-Geschäft führte der Stillstand einer Anlage im ersten Quartal zu Umsatzrückgängen.



Engineering Division: Operatives Ergebnis gesteigert, Auftragseingang erhöht

Der Umsatz der Engineering Division stieg im ersten Halbjahr 2018 um 12,5 Prozent auf 1,364 Mrd. EUR (Vj. 1,212 Mrd. EUR). Das operative Ergebnis verbesserte sich um 41,2 Prozent auf 137 Mio. EUR (Vj. 97 Mio. EUR). Die operative Marge lag mit 10,0 Prozent über dem Vorjahreszeitraum (Vj. 8,0 Prozent) und damit über der Zielmarke von rund 9 Prozent, die Linde Engineering für das Geschäftsjahr 2018 anstrebt. Dies ist sowohl auf höhere Ergebnisse einzelner Anlagenbauprojekte als auch auf die verbesserte Auslastungssituation zurückzuführen.



Der Markt für den internationalen Großanlagenbau bleibt nach wie vor volatil und ist geprägt von starkem Wettbewerb. Trotzdem gelang es der Engineering Division, den Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60,5 Prozent auf 1,878 Mrd. EUR (Vj. 1,170 Mrd. EUR) zu steigern. Der Auftragsbestand erhöhte sich auf 4,676 Mrd. EUR (31. Dezember 2017: 4,178 Mrd. EUR).



Ausblick bestätigt[3]

Der um die Effekte von IFRS 15 und um Währungseffekte bereinigte Konzernumsatz soll auf dem Niveau des Vorjahres liegen und könnte um bis zu 4 Prozent steigen. Das währungsbereinigte operative Konzernergebnis soll innerhalb einer Bandbreite liegen, die vom Vorjahresniveau bis zu einem Plus von 5 Prozent reicht. Für die Rendite auf das eingesetzte Kapital strebt Linde im Geschäftsjahr 2018 einen Wert von rund 10 Prozent an.

In der Gases Division strebt Linde für das angelaufene Jahr folgende Ziele an: Die um die Effekte von IFRS 15 und um Währungseffekte bereinigte Umsatzentwicklung soll zwischen dem Vorjahresniveau und einem Plus von 4 Prozent liegen. Das währungsbereinigte operative Ergebnis soll innerhalb einer Bandbreite liegen, die vom Vorjahresniveau bis zu einem Plus von 5 Prozent reicht.

In der Engineering Division geht das Unternehmen davon aus, im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz in Höhe von 2,2 Mrd. EUR bis 2,6 Mrd. EUR zu erzielen. Bei der operativen Marge rechnet das Unternehmen damit, einen Wert von rund 9 Prozent zu erreichen.



Angestrebter Unternehmenszusammenschluss mit Praxair, Inc.

Die fusionskontrollrechtlichen und regulatorischen Prozesse sind in vollem Gange. Für mehrere Länder liegen bereits die Fusionsfreigaben vor. Weiterhin hat Linde in der vergangenen Woche mit einem Konsortium bestehend aus Unternehmen des deutschen Industriegaseherstellers Messer Group und CVC Capital Partners Fund VII eine Vereinbarung über den Verkauf des überwiegenden Teils des Gasegeschäfts in Nordamerika sowie einzelner Geschäftsaktivitäten in Südamerika abgeschlossen. Eine Veräußerung dieses Geschäftsbereichs hält Linde für erforderlich, um eine Freigabe des geplanten Unternehmenszusammenschlusses durch die betreffenden Wettbewerbsbehörden zu ermöglichen. Die Veräußerung steht noch unter dem Vorbehalt des Vollzugs des geplanten

Unternehmenszusammenschlusses zwischen Linde und Praxair sowie regulatorischer Freigaben. Linde befindet sich in konstruktiven Gesprächen mit den verbliebenen Behörden. Linde und Praxair gehen weiterhin davon aus, nach dem rechtzeitigen Erhalt aller erforderlichen Genehmigungen den Unternehmenszusammenschluss in der zweiten Jahreshälfte 2018 vollziehen zu können.

[1] EBIT (vor Sondereinflüssen) bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.
[2] Im Berichtszeitraum hat der Vorstand der Linde AG beschlossen, das Geschäft des Logistikdienstleisters Gist nicht mehr als "nicht fortgeführte Aktivität" auszuweisen. Die Verkaufsverhandlungen mit potentiellen Käufern wurden im zweiten Quartal abgebrochen und ein Verkauf ist somit nicht mehr als hochwahrscheinlich anzusehen. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.
[3] Der Ausblick beschreibt die voraussichtliche Entwicklung des Linde Konzerns auf eigenständiger Basis. Sobald der geplante Unternehmenszusammenschluss mit Praxair, Inc. vollzogen ist und die Veräußerungen wirksam werden, wird es zu einer entsprechenden Anpassung des Ausblicks kommen.

 



Anlässlich der Veröffentlichung des Zwischenberichts findet heute um 14.00 Uhr deutscher Zeit ein Webcast für Analysten mit Dr. Sven Schneider, CFO der Linde AG, in englischer Sprache statt. Journalisten haben die Möglichkeit, den Webcast unter folgendem Link zu verfolgen:
https://event.mescdn.com/linde/h1-2018-results-conference-call





Die Linde Group hat im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 17,113 Mrd. EUR erzielt und ist damit eines der führenden Gase- und Engineeringunternehmen der Welt. Mit rund 58.000 Mitarbeitern ist Linde in mehr als 100 Ländern vertreten. Die Strategie der Linde Group ist auf ertragsorientiertes und nachhaltiges Wachstum ausgerichtet. Der gezielte Ausbau des internationalen Geschäfts mit zukunftsweisenden Produkten und Dienstleistungen steht dabei im Mittelpunkt. Linde handelt verantwortlich gegenüber Aktionären, Geschäftspartnern, Mitarbeitern, der Gesellschaft und der Umwelt - weltweit, in jedem Geschäftsbereich, jeder Region und an jedem Standort. Linde entwickelt Technologien und Produkte, die Kundennutzen mit einem Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung verbinden.



Informationen über The Linde Group finden Sie online unter www.linde.com

Für weitere Informationen:





Media Relations

Matthias Dachwald

Telefon +49.89.35757-1333
Investor Relations

Bernard Wang

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Anne Walther

Telefon +49.89.35757-1356

 

Zukunftsgerichtete Aussagen


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen (forward-looking statements) im Sinne von Section 27A des US-Wertpapiergesetzes von 1933 und Section 21E des US-Wertpapierhandelsgesetzes von 1934 (Securities Exchange Act of 1934). Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf den von uns auf der Grundlage der uns derzeit bekannten Sachlage vorgenommenen Einschätzungen und Annahmen. Solche zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar an Worten wie "annehmen", "der Ansicht sein", "beabsichtigen", "schätzen", "erwarten", "fortsetzen", "sollte", "könnte", "möglicherweise", "planen", "prognostizieren", "vorhersagen", "wird in Zukunft", "potenziell", "voraussagen" und vergleichbaren Ausdrücken. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen insbesondere Aussagen hinsichtlich der Vorteile des angestrebten Unternehmenszusammenschlusses, zu Integrationsplänen und erwarteten Synergien sowie hinsichtlich des erwarteten künftigen Wachstums und der zukünftigen Finanz-, Vermögens- und Ertragslage. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorhergesagten oder erwarteten Ergebnissen abweichen. Es ist ungewiss, ob sich diese zukunftsgerichteten Aussagen als zutreffend und richtig erweisen oder dass die prognostizierten oder erwarteten künftigen Ergebnisse tatsächlich erzielt werden. Zu den Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen Ergebnissen abweichen können, gehören insbesondere: der voraussichtliche Zeitpunkt und die Wahrscheinlichkeit des Vollzugs des Unternehmenszusammenschlusses, einschließlich des Zeitpunkts, des Erhalts bzw. der Auflagen etwaig erforderlicher behördlicher oder aufsichtsrechtlicher Genehmigungen des angestrebten Unternehmenszusammenschlusses, die die erwarteten Vorteile mindern oder die Parteien dazu veranlassen könnten, die Transaktion nicht abzuschließen oder abzubrechen; der Eintritt von Ereignissen, Änderungen oder sonstigen Umständen, die zu einer Beendigung der Unternehmenszusammenschlussvereinbarung führen könnten; die Fähigkeit, den angestrebten Unternehmenszusammenschluss und das Umtauschangebot erfolgreich abzuschließen; infolge des angestrebten Unternehmenszusammenschlusses auferlegte aufsichtsrechtliche oder sonstige Beschränkungen; der Erfolg des Unternehmens im Anschluss an den angestrebten Unternehmenszusammenschluss; die Fähigkeit, die Unternehmen Praxair und Linde erfolgreich zu integrieren; Risiken im Zusammenhang mit der Beeinträchtigung der Ressourcen der Geschäftsleitung hinsichtlich des normalen Geschäftsablaufs durch den angestrebten Unternehmenszusammenschluss; das Risiko nachteiliger Folgen der Ankündigung oder des Vollzugs des angestrebten Unternehmenszusammenschlusses auf den Börsenkurs der Stammaktien von Linde oder Praxair, die Fähigkeit von Linde und Praxair, Kunden bzw. Mitarbeiter in Schlüsselpositionen zu halten oder einzustellen und Beziehungen zu ihren jeweiligen Lieferanten und Kunden aufrechtzuerhalten bzw. auf ihr Betriebsergebnis oder ihre Unternehmen allgemein; das Risiko, dass Linde plc unter Umständen nicht die erwarteten Synergieeffekte erzielen kann oder sich die Erzielung dieser Synergieeffekte als langwieriger oder kostenintensiver als geplant herausstellt; Gesetzes- und Regulierungsinitiativen auf kommunaler, Länder- oder Bundesebene oder im Ausland, die sich auf die Kostendeckung und Rentabilität von Investitionen, auf die Tarifstruktur und auf die Geschwindigkeit und das Ausmaß, mit der bzw. in dem Wettbewerber Zugang zu den Branchen Industriegase, Engineering und Healthcare erlangen, auswirken können; der Ausgang von Rechtsstreitigkeiten sowie behördlichen Untersuchungen, Verfahren oder Ermittlungen; der Zeitpunkt und das Ausmaß von Änderungen bei Rohstoffpreisen, Zinssätzen und Devisenkursen; die allgemeine konjunkturelle Lage, einschließlich des Risikos einer anhaltenden Abschwächung oder Verschlechterung der Konjunktur, oder das Risiko eines verlangsamten Aufschwungs, wodurch die langfristige Nachfrage nach Industriegas, Engineering und Healthcare sowie damit verbundenen Dienstleistungen beeinflusst werden könnte; potenzielle Auswirkungen von Terroranschlägen und etwaigen nachfolgenden Kriegshandlungen oder sonstigen Konflikten; Änderungen der Umwelt-, Sicherheits- und sonstiger Gesetze und Vorschriften; die Entwicklung alternativer Energieressourcen, Ergebnisse und Kosten von Finanzierungsbemühungen, einschließlich der Möglichkeit, eine Finanzierung zu günstigen Konditionen zu erhalten, die durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden kann, einschließlich Bonitätsratings und allgemeiner Markt- und Wirtschaftsbedingungen; ein Anstieg der Kosten für Waren und Dienstleistungen, die für die Fertigstellung von Investitionsprojekten erforderlich sind; die Auswirkungen von Rechnungslegungsverlautbarungen, die regelmäßig von den hierfür zuständigen Gremien ausgegeben werden; Bedingungen der Anleihe- und Kapitalmärkte; die Marktakzeptanz von und die anhaltende Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von Linde und Praxair; Änderungen der Steuergesetze sowie ihrer Auslegung, durch die sich die konsolidierte Steuerlast von Praxair, Linde oder Linde plc erhöhen könnten, und die weiteren Faktoren, die in den veröffentlichten Jahres- und Zwischenberichten von Linde und in den auf der Webseite der SEC (www.sec.gov) verfügbaren, zur Veröffentlichung bei der SEC eingereichten Unterlagen (public filings) von Praxair und Linde plc jeweils ausgeführt sind, insbesondere die unter den Überschriften "Risikofaktoren" und "Zukunftsgerichtete Aussagen" in Formular Form 10-K von Praxair für das zum 31. Dezember 2017 endende Geschäftsjahr erläutert sind. Die vorstehende Liste an Risikofaktoren ist nicht abschließend. Die Risiken sowie sonstige mit dem geplanten Unternehmenszusammenschluss verbundene Risiken sind im Proxy Statement/im Prospekt und in dem Angebotsprospekt, die in dem von Linde plc bei der SEC eingereichten Registration Statement (Form S-4) enthalten sind und in der Angebotsunterlage bzw. in etwaigen bei der BaFin im Zusammenhang mit dem geplanten Unternehmenszusammenschluss eingereichten Prospekten oder Prospektergänzungen näher erläutert. Angesichts dieser Risiken, Unsicherheitsfaktoren und Annahmen werden die in den zukunftsgerichteten Aussagen beschriebenen Ereignisse unter Umständen nicht oder in einem anderen Ausmaß oder zu einem anderen Zeitpunkt eintreten, als dies von Linde, Praxair oder Linde plc beschrieben wurde. Sämtliche dieser Faktoren sind schwer vorherzusagen und liegen außerhalb unseres Einflussbereichs. Sämtliche in diesem Dokument enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf den Linde, Praxair und Linde plc am Tag der Veröffentlichung dessen zur Verfügung stehenden Informationen und Linde, Praxair und Linde plc schließen jeweils jegliche Verpflichtung zur Aktualisierung oder Überarbeitung etwaiger zukunftsgerichteter Aussagen aus, sei es aufgrund neuer Informationen, künftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen und es wird zudem keine solche Verpflichtung übernommen, soweit dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.





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