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17.12.2014 - 13:34

Spekulieren auf das Weihnachtsgeschäft

von Stephan Witt, FiNUM.Private Finance AG in Berlin

Demnächst steht wieder Weihnachten vor der Tür. Traditionell sind der November und der Dezember die mit Abstand umsatzstärksten Monate des ganzen Jahres. In manchen Bereichen (zum Beispiel bei Spielwaren oder Schmuck) entfällt etwa ein Viertel des Umsatzes allein auf das Weihnachtsgeschäft. Mit dieser ungewöhnlich starken Nachfrage können viele Unternehmen ihren Umsatz für das laufende Kalenderjahr noch einmal kräftig nach oben schrauben. Doch in welchen Branchen könnte sich das größte Wachstum abzeichnen?

Auch das Umfeld muss beachtet werden

Auch im Weihnachtsgeschäft zeigt sich einmal mehr die Stärke des immer weiter fortschreitenden Online-Versandhandels. Besonders die großen Versandhäuser wie Amazon, Zalando und auch Otto profitieren stark von den Feiertagen. Umso schmerzhafter treffen die derzeitigen Streiks den Onlineriesen Amazon. Nachdem der Kurs der Aktie Anfang November stark anstieg, verlor die Aktie nach den ersten Streikankündigungen wieder deutlich an Wert. Anleger sollten also stets auch das Umfeld des Unternehmens im Auge behalten. Aber auch Online-Auktionshäuser wie eBay spüren den vermehrten Handel kurz vor Weihnachten und können im Kurs gut zulegen. Alle Onlinehäuser haben jedoch gemeinsam, dass die Pakete auch beim Kunden ankommen müssen und so blicken Paketzusteller sehr positiv auf die Entwicklung der Online-Bestellungen.

Schokolade, Spielwaren, Schmuck und Parfum

Allerdings gibt es auch abseits des Internets viele Unternehmen, die sich auf das Weihnachtsgeschäft freuen. So gibt es bei den Süßwaren einen Anstieg der Verkäufe, allen voran natürlich bei Herstellern von Schokoladenweihnachtsmännern wie Lindt & Sprüngli. Doch diese haben auch andere Phasen in denen es höhere Absatzzahlen gibt, wie beispielsweise Ostern, so dass Weihnachten hier eher schwächer ins Gewicht fällt als das in anderen Branchen der Fall ist. Ebenfalls Hersteller hochwertiger Produkte wie Schmuck, Modeartikel oder Parfüm verdienen jedes Jahr gut am Weihnachtstreiben. Auch nicht zu vergessen sind Erzeuger von Spielwaren wie zum Beispiel die LEGO Group. Doch den Anleger interessiert vor allem, wie sich Weihnachten auf den Aktienkurs niederschlägt.

Möglichkeit zu partizipieren

Natürlich wirken sich die erhöhten Absatzzahlen für gewöhnlich positiv auf den Kurs einer Aktie aus und möglichst viele Anleger möchten davon profitieren. Und genau diese Erwartung macht es schwer den richtigen Zeitpunkt zum Einstieg zu finden. Davon ausgehend, dass der Kurs im Dezember steigen wird, kaufen viele Anleger bereits im November, was also bereits im November zu einem Kurswachstum führen kann. Somit bleibt dann beim Weihnachtsgeschäft wenig Spielraum nach oben oder es könnten sich Mini-Spekulationsblasen bilden. Ebenfalls zeigt das Beispiel Amazon, dass man nicht nur das Weihnachtsgeschäft im Fokus haben sollte. Wie bei jeder Aktienanlage sollte man sich vorher mit der Situation des Unternehmens beschäftigen. Doch die Vergangenheit hat gezeigt, dass zahlreiche Unternehmen der vorher genannten Branchen starke Kursgewinne vor und sogar nach der Weihnachtszeit feiern konnten. Die Chance als Privatanleger von Weihnachten zu profitieren ist also durchaus vorhanden.

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