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11.10.2017 - 08:27

Großunternehmen treiben den DAX

Der deutsche Aktienindex DAX beherrscht derzeit die Schlagzeilen: Er hat ein
Rekordhoch erreicht und ist kurz davor, die Marke von 13.000 Punkten zu
knacken. Das Barometer des deutschen Aktienmarkts bildet die
Wertentwicklung von 30 Unternehmen ab, die an der Frankfurter
Wertpapierbörse gehandelt werden. Sie sollen möglichst genau die Wirtschaft
Deutschlands repräsentieren und dessen Entwicklung anzeigen, so die Aktion
"Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften. Doch nach welchen Kriterien erfolgt eigentlich die Aufnahme von Unternehmen
in den DAX? Der DAX ist ein marktgewichteter Index: Bei ihm sind zunächst der
Börsenwert der jeweiligen Unternehmen ausschlaggebend, im Fachjargon auch
"Marktkapitalisierung" genannt und zusätzlich die Branchenzugehörigkeit. Die
Marktkapitalisierung errechnet sich wie folgt: Zahl der im Umlauf befindlichen
Aktien multipliziert mit dem Aktienkurs zu einem bestimmten Stichtag. Daher besitzen die 30 Unternehmen im DAX auch nicht alle den gleichen Anteil:
Große Gesellschaften wie Siemens haben im DAX mit seinen weltweiten
Geschäftsaktivitäten ein höheres Gewicht als ein vergleichsweise kleines
Unternehmen wie ProSiebenSat.1 Media, das nur auf einem Gebiet signifikante
Geschäfte betreibt. Die großen Gesellschaften dominieren also den DAX und
treiben dessen Kurs. Anleger, die etwa über einen ETF auf den DAX setzen,
sollten dies wissen und den Unterschied zu anderen Barometern kennen. So
gibt es neben den marktgewichteten Marktbarometern auch solche, in denen
die Indexmitglieder alle das gleiche Gewicht haben oder deren Anteil sich an
bestimmten Unternehmenskennzahlen orientiert. Diese Zusammensetzung soll
die Nachteile von marktgewichteten Barometern vermeiden und kann eine
interessante Alternative sein, etwa bei Anleihe-ETFs. Anleger, die ETFs kaufen, sollten sich also immer auch mit der
Zusammensetzung und Aussagekraft des zugrundeliegenden Index vertraut
machen. Generell werden die meisten ETFs jedoch auf marktgewichtete Indizes
begeben. Der Grund ist einfach: Die rege gehandelten Aktien von
Großunternehmen sind für die ETF-Anbieter günstiger zu haben als Aktien
kleinerer Unternehmen. Entsprechend niedriger sind damit auch die
Verwaltungskosten als bei anderen Indexvarianten. Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter
www.bvi.de/finanzwissen. Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle". Get green, leave it on the screen!
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