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23.07.2014 - 09:43

Über-Riestern lohnt sich: Mehr einzahlen und im Alter Steuern sparen

Einen Riester-Vertrag zu "übersparen" lohnt sich. Wer mehr einzahlt als für den
Anspruch auf Zulagen verlangt, kann Steuern sparen. Darauf weist die Aktion
"Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften hin. Die Grundzulage von 154
Euro pro Jahr erhalten alle Sparer, die pro Jahr vier Prozent ihres
Bruttoeinkommens vom Vorjahr bzw. maximal bis zu 2.100 Euro in ihren
Riester-Vertrag einzahlen. Wer mehr hineinstecken will, erhält zwar keine höheren Zulagen. Es gilt aber
eine besondere steuerliche Regel, die weitere Vorteile bietet: Sparer müssen
den Gewinn nur zur Hälfte versteuern - Bedingung dafür ist, dass das Geld
nicht vor Vollendung des 60. Lebensjahres (bzw. bei Vertragsabschluss nach
dem 31.12. 2011 des 62. Lebensjahres) und erst nach mindestens zwölf Jahren
Vertragslaufzeit ausgezahlt wird. Im Ergebnis erhalten selbst Sparer, die dem
Spitzensteuersatz unterliegen, somit einen Steuersatz, der geringer ist als die
25 Prozent Abgeltungsteuer für "normale" Kapitalerträge. Wichtig zu wissen:
Auch für das Überzahlen gilt die Riester-Garantie auf Kapitalerhalt zum
Auszahlungsbeginn. Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter
www.bvi.de/finanzwissen. Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle". ------------------------------------------------------------------------------------------
Mitteilung übermittelt vom deutschen Fondsverband BVI für deren Inhalt der BVI alleine verantwortlich ist.

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