25.05.2013 - 15:53
Comeback für Jürgen Schrempp: Der ehemalige Daimler-Chef Banker geht unter die Banker. Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) wird Schrempp Aufsichtsrat der Privatbank Merkur KGaA, einem inhabergeführten Bankhaus mit Sitz in München. Dem Vernehmen nach sei Schrempp auch als Mit-Eigentümer in das Bankhaus eingestiegen.
Entsprechende Informationen wollten die Merkur-Geschäftsführer gegenüber der FAS weder bestätigen noch dementieren. Auch am Samstag war die Bank für eine Stellungnahme kurzfristig nicht erreichbar. Im Herbst vorigen Jahres hatte der bisherige Großaktionär, ein schwäbischer Schrotthändler, seine Merkur-Anteile verkauft, an mehrere nicht näher benannte Privatpersonen, schreibt die FAS. Schon damals sei Schrempp als Investor gehandelt worden. Die Vergütung für Schrempp ist - gemessen an seinem früheren Daimler-Salär - sehr bescheiden: Ein Aufsichtsrat der Merkur Bank habe Anspruch auf 10.000 Euro im Jahr, so die FAS.
Die Aktien der Merkur Bank KGaA sind börsennotiert und auf Xetra handelbar. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 40 Millionen Euro. Am Freitag ging die Aktie bei 7,90 Euro aus dem Handel und damit nur knapp unter dem kürzlich erreichten Zehn-Jahres-Hoch. Im ersten Quartal 2013 erzielte die Bank nach eigenen Angaben einen Zinsüberschuss von 5,1 Millionen Euro und einen Provisionsüberschuss von 2,4 Millionen Euro.
DJG/mod
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May 25, 2013 09:53 ET (13:53 GMT)
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