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10.02.2016 - 08:21

Vorsorgestrategie für Paare: gemeinsam planen

Wer zusammen alt werden will, sollte auch eine gemeinsame Vorsorgestrategie
verabreden. Darauf weist die Aktion "Finanzwissen für alle" der
Fondsgesellschaften hin. Das bedeutet nicht, dass Paare mit einem
gemeinsamen Vertrag sparen müssen. Es kann sogar sinnvoll sein, getrennt
voneinander vorzusorgen. Hat jeder seine eigene Altersvorsorge, bleiben beide
Partner unabhängig. So lässt sich die Gefahr vermeiden, nach einer Trennung
ohne zusätzliche Absicherung im Ruhestand dazustehen. Getrennte
Sparverträge sind dabei nicht nur für Doppelverdiener empfehlenswert.
Vielmehr sollten gerade Paare, bei denen einer der Partner deutlich mehr
verdient als der andere, dafür sorgen, dass die Vorsorge bei keinem von beiden
zu kurz kommt. Zugleich sollten die Partner sich miteinander abstimmen. Sie
sollten die Ersparnisse möglichst breit streuen. Sie können die Risiken
reduzieren, beispielsweise indem nicht beide in denselben Investmentfonds
investieren. 1. Schritt: Die Bestandsaufnahme: alles muss auf den Tisch
Auch wenn manche Paare das als unromantisch empfinden mögen: Ein offenes
Gespräch über die gemeinsamen Einkünfte und die Höhe der notwendigen
Sparanstrengungen ist unverzichtbar. Dabei sollten beide Partner alle
bestehenden Anlagen auf den Tisch bringen. Denn bevor Paare ihre
Vorsorgestrategie planen, muss klar sein, welche Sparverträge bereits
vorhanden sind. Nur so lassen sich Fehler bei der Vorsorge vermeiden und die
finanzielle Absicherung im Alter für beide sichern. 2. Schritt: Die Vorsorge breit diversifizieren
Es ist nicht sinnvoll, ausschließlich auf Sparguthaben bei der Bank oder nur
auf
Immobilien zu setzen. Die für die Vorsorge bestimmten Ersparnisse sollten
möglichst diversifiziert angelegt werden. Auch Aktien und Anleihen gehören zu
einem ausgereiften Vorsorge-Mix dazu. Denn es lässt sich heute kaum seriös
prognostizieren, welche Wertentwicklung die einzelnen Anlageformen über 20
oder 30 Jahren haben werden. Bei staatlich geförderten Produkten wie Riester-
Verträgen müssen Ehepartner außerdem klären, wie die ihnen zustehenden
Zulagen auf die Verträge verteilt werden sollen. 3. Schritt: Auch das Todesfallrisiko beachten
Das Thema ist zwar unerfreulich, sollte aber unbedingt besprochen werden.
Was geschieht, beim Tod eines Partners? Stirbt ein Ehepartner, hat der
Hinterbliebene in der Regel Anspruch auf die sogenannte Witwenrente. Dafür
muss der Verstorbene mindestens fünf Jahre in die gesetzliche
Rentenversicherung eingezahlt haben. Hat der Hinterbliebene ein eigenes
Einkommen oder eine Rente, wird die Witwenrente damit verrechnet. War das
Paar nur verlobt, wird die Rente allerdings nicht gezahlt. Und nicht zuletzt sollten Paare eines nicht vergessen: Regelmäßig die
Vorsorgestrategie überprüfen. Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter www.bvi.de/finanzwissen
. Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle". Get green, leave it on the screen!
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