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19.11.2014 - 09:45

Die Betriebsrente besteht Härtetest

Wer in Deutschland über eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) verfügt, ist gut
abgesichert. Egal, ob der Arbeitnehmer den Job wechselt, arbeitslos oder gar
der Arbeitgeber insolvent wird; die Ansprüche aus der Betriebsrente bleiben
erhalten. Darauf weist die Aktion "Finanzwissen für alle" der
Fondsgesellschaften hin. Anwartschaften aus einer bAV, die ab 2009 erworben
wurden, sind unverfallbar, sobald ein Arbeitnehmer das 25. Lebensjahr
vollendet hat und seine Pensionszusage mindestens fünf Jahre besteht. bAV ist übertragbar
Wechselt der Arbeitnehmer dann den Arbeitgeber, bleiben seine Ansprüche
regelmäßig erhalten. Darüber hinaus kann der Arbeitnehmer auch eine
"einvernehmliche Übertragung" vereinbaren. Der neue Arbeitgeber hat in
diesem Rahmen zwei Möglichkeiten, nämlich die bestehende Pensionszusage
zu übernehmen oder eine adäquate, wertgleiche Versorgung anzubieten. Auf
den bisherigen Durchführungsweg hat der Arbeitnehmer allerdings keinen
Anspruch. bAV ist Hartz IV-sicher
Wird der Arbeitnehmer arbeitslos, ist die bAV in der Regel auch vor dem Zugriff
des Staates sicher. Solange Sparer das Arbeitslosengeld I erhalten, sind sie
nämlich nicht gesetzlich verpflichtet, ihre Rücklagen anzutasten. Wer dagegen
Arbeitslosengeld II nach der Hartz IV-Regelung bekommt, muss sein Vermögen
oft zunächst aufbrauchen. Aber auch hier gibt es Ausnahmen: So bleibt
staatlich gefördertes Altersvorsorgevermögen in einem Riester-Vertrag und in
bestimmtem Umfang auch die betriebliche Altersversorgung unangetastet. bAV ist insolvenzsicher
Bei einer Insolvenz des Arbeitgebers sind die unverfallbaren Ansprüche vieler
Arbeitnehmer über den Pensionssicherungsverein (PSV) geschützt. Der PSV ist
eine freiwillige Selbsthilfeeinrichtung der deutschen Wirtschaft zum Schutz der
bAV und wird von mehr als 90.000 Unter-nehmen getragen. Zu den Mitgliedern
zählen neben vielen mittelständischen Unternehmen auch zahlreiche
Großkonzerne. Fällt ein Unternehmen aus, stehen tausende anderer
Unternehmen mit ihren Beiträgen für die Ansprüche der Arbeitnehmer gerade.
Arbeitnehmer haben dann einen direkten Anspruch gegenüber dem PSV, und
zwar in der Höhe der Leistungen, die der Arbeitgeber zum Zeitpunkt der
Insolvenz hätte erbringen müssen. Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter
www.bvi.de/finanzwissen. Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle". ------------------------------------------------------------------------------------------
Mitteilung übermittelt vom deutschen Fondsverband BVI für deren Inhalt der BVI alleine verantwortlich ist.

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