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26.08.2015 - 09:24

Berufsstarter aufgepasst: Staat belohnt frühes Sparen

Im September starten viele Schulabgänger mit ihrer Berufsausbildung. Was
viele nicht wissen: Auch wenn das erste Jahresgehalt niedrig ist, lohnt sich
der
Vermögensaufbau, denn der Staat fördert ihn bei geringen Einkommen
besonders. Darauf weist die Aktien "Finanzwissen für alle" der
Fondsgesellschaften hin.

So erhalten Berufseinsteiger unter 25 Jahren bei Abschluss eines
Riestervertrags einen einmaligen Zuschuss vom Staat von 200 Euro. Diesen
Bonus zahlt er zusätzlich zur regulären Grundzulage von maximal 154 Euro pro
Jahr. Die Berufseinsteiger erhalten also im ersten Jahr bis zu 354 Euro.
Bedingung für den Erhalt der vollen Grundzulage ist die Einzahlung von
insgesamt vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen
Vorjahreseinkommens inklusive der staatlichen Zulagen. Da Berufsanfänger
kein Vorjahreseinkommen haben, genügt für sie bereits die Einzahlung eines
monatlichen Sockelbetrags von fünf Euro. Das entspricht 60 Euro
Eigenbeteiligung im Jahr.

Auch bei den vermögenswirksamen Leistungen (VL) winkt eine Förderung. Die
VL-Gelder fließen in einen Sparplan bei einer Bank, Investmentgesellschaft
oder Bausparkasse. Der Höchstbetrag, den der Arbeitgeber in einen VL-
Sparplan einzahlt, liegt bei 40 Euro. Der Clou für Azubis oder Sparer mit
niedrigem Einkommen: Der Staat legt zusätzlich die sogenannte
Arbeitnehmersparzulage drauf - ganz gleich, ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer
die vermögenswirksamen Leistungen zahlen. Voraussetzung dafür ist allerdings
eine Mindestlaufzeit des Vertrags von sechs Jahren plus ein Jahr Ruhezeit und
die Einhaltung von bestimmten Einkommenshöchstgrenzen. Für
Bausparverträge liegen diese bei maximal 17.900 Euro für Ledige und 35.800
Euro pro Jahr für Verheiratete. Dann erhalten Sparer für Beiträge bis zu 470
Euro pro Jahr neun Prozent vom Staat als Arbeitnehmersparzulage. Das sind
für Ledige maximal 43 Euro und für Verheiratete 86 Euro pro Jahr. Bei
Aktienfonds darf das zu versteuernde Einkommen sogar maximal 20.000 Euro
und bei Verheirateten 40.000 Euro jährlich betragen. Dann erhalten Sparer für
Beiträge bis zu 400 Euro pro Jahr 20 Prozent als Zulage, das sind für Ledige
maximal 80 und für Verheiratete 160 Euro.

Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter
www.bvi.de/finanzwissen.

Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle". Get green, leave it on the screen!
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