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28.10.2015 - 08:40

Riester: Vor Jahresende noch Zulagenantrag prüfen

Riestersparer, die einen Dauerantrag auf Riesterzulage haben, sollten ihre
persönlichen Voraussetzungen für die volle staatliche Förderung noch vor
Jahresende prüfen und bei Veränderung der Lebensumstände etwa durch die
Geburt eines Kindes, Erhöhung des Gehalts oder eine Arbeitslosigkeit ihren
Riesteranbieter entsprechend informieren. Denn geänderte persönliche
Lebensumstände können sich auf die Höhe der Sparraten und Zulagen
auswirken. Darauf weist die Aktion "Finanzwissen für alle" der
Fondsgesellschaften hin. Die vollen Zulagen erhalten Sparer nur dann, wenn sie vier Prozent des
Vorjahreseinkommens in den Vertrag eingezahlt haben. Die staatliche
Förderung wird dabei eingerechnet. Wer also eine Gehaltserhöhung oder
zusätzliche Nacht- oder Akkordzuschläge erhält, muss entsprechend mehr in
den Vertrag einzahlen. Das gilt auch für den umgekehrten Fall: Kommt es zu
einer zeitlichen Unterbrechung des Beschäftigungsverhältnisses, sind die
Zulagenvoraussetzungen bereits bei einer niedrigeren Sparsumme erfüllt. Sparer sollten dem Anbieter auch die Geburt eines Kindes oder den Wegfall
des Kindergeldes mitteilen. Denn die Kinderzulage von bis zu 300 Euro jährlich
erhält nur, wer ein kindergeldberechtigtes Kind erzieht. So berechtigt die
Geburt
eines Kindes zu einer höheren Riester-Förderung. Dagegen entfällt mit dem
Kindergeld auch der Kinderzuschuss beim Riestervertrag. Bei Geschiedenen
oder getrennt lebenden Paaren betrifft dies ausschließlich diejenigen, die
Kindergeld erhalten oder erhalten haben. Wozu einen Dauerzulagenantrag?
Um den Zulagenantrag nicht jedes Jahr aufs Neue zu stellen, ist ein
Dauerzulagenantrag ratsam. Er erleichtert das Riestersparen beträchtlich, denn
er ermächtigt den Riesteranbieter, das Geld bei der Zulagenstelle für die
kommenden Jahre zu beantragen. Wer das selbst machen möchte, sollte die
Zulage innerhalb von zwei Jahren beantragen, sonst verfällt der Anspruch. Das
bedeutet konkret für dieses Jahr: Bis 31. Dezember 2015 können Sparer noch
die Zulage für 2013 beantragen. Der Antrag muss dabei beim jeweiligen
Riesteranbieter eingereicht werden. Dieser leitet den Antrag an die
Zulagenstellen weiter und schreibt die Zulage anschließend dem
Altersvorsorgevertrag gut. Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter
www.bvi.de/finanzwissen. Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle". Get green, leave it on the screen!
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