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19.11.2014 - 09:04

Sparverhalten der Generation Y:

Eigenvorsorge nimmt immer höheren Stellenwert ein

von Stephan Witt, FiNUM.Private Finance AG in Berlin

Die Generation Y: Das sind die nach 1980 Geborenen. Die Generation Y ist nicht nur hervorragend ausgebildet sondern gilt als ambitioniert, anpassungsfähig und extrem leistungsbereit. Doch eines unterscheidet die Generation Y von ihren Vorgängern. Die Balance zwischen Privatleben und Familie nimmt in dieser Generation einen viel größeren Stellenwert ein, als es in den Generationen vor ihr der Fall war. Bei der Geldanlage spielt das Internet (Online-Banking, Direktbanken etc.) eine immer größere Rolle, während der Besuch bei der Hausbank immer unwichtiger wird. Die Generation Y lernte die Wirtschaft zu einer Zeit kennen, als die Zinsen immer weiter sanken, dementsprechend uninteressant wurden die altbekannten Anlagemöglichkeiten wie das Sparbuch.

Aufgrund zahlreicher Krisen im vergangenen Jahrzehnt herrscht besonders bei der Generation Y große Unsicherheit über die Zukunft. Dennoch erscheinen Investitionen in den klassischen Anlagen wie dem Sparbuch oder Tagesgeld durch die dauerhaft niedrigen Zinsen kaum ratsam. Auf absehbare Zeit ist dort auch keine Besserung in Sicht. Daher sollte nur ein überschaubarer Teil des Vermögens in Sichteinlagen geparkt werden. Wichtig ist ein solider Vermögensgrundstock, der im Zweifel finanzielle Engpässe und Anschaffungen ermöglicht.

Zum Vermögensaufbau eignen sich, auch als Sparvariante, Aktien oder offene Fonds. Diese bieten nicht nur die Möglichkeit eines renditeorientieren Vermögensaufbaus, sondern diese Anlageklassen werden die sein, die in den nächsten Jahren am meisten partizipieren werden. Auch ETF stellen eine gute und kosteneffiziente Möglichkeit des Vermögensaufbaus und der Vermögensanlage dar. Aktien und Aktienfonds bedeuten nicht immer nur Verlust und Risiko. Vielmehr bieten sie eine Beteiligung an den wirtschaftlichen Entwicklungen einzelner Unternehmen oder Branchen. Wer regelmäßig Geld investieren möchte, kann dies auch über Sparpläne (bspw. in Fonds) tun und dabei u.U. vom cost-average-effekt profitieren. Aufgrund der Diversifikation der Fonds ist dies ein geeignetes Mittel um gute Ertragschancen mit geringem Risiko zu mixen.

Gerade aufgrund der starken Internet-Affinität der Generation Y spielt dieses Medium für Finanzdienstleister eine immer größer werdende Rolle. Längst haben sich große Banken wie die Deutsche Bank auf Facebook und Co. eingerichtet um auch dort ihren Kunden bei Fragen zu helfen oder um Werbekampagnen zu präsentieren. Andere Möglichkeiten wie das noch recht neue Social Trading (z.B. auf Plattformen wie Wikifolio) erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Doch Vorsicht: es gibt wenig bis kaum gesetzliche Vorschriften und auch die dort betrachteten Portfolios, sowie deren Anlageentscheidungen unterliegen keiner Aufsicht. Eine gute Alternative zum klassischen Beratungsgespräch bietet das Social Trading wohl nur für erfahrene Anleger.

Wenn man dann endlich das erste "richtige" Geld verdient, sollte man sich frühzeitig auch mit dem Thema der Altersvorsorge beschäftigen. Je jünger der Versicherungsnehmer bei Abschluss ist, desto günstiger sind die Prämien oder aber desto besser die entsprechende Ablaufleistung. Die Generation Y wird nicht mehr in den Genuss steuerfreier Renten kommen und deshalb früh damit anfangen müssen sich fürs Alter abzusichern, um keinen zu großen Einkommensverlust im Alter zu erleiden. Ohne eine private Absicherung wird es beim Renteneintritt definitiv eine Lücke geben. Auch aufgrund des demografischen Wandels wird es in Zukunft immer schwerer für den Staat eine gesetzliche Rente zu gewährleisten.

Nicht zu vergessen ist eine optimale Risikoabsicherung für den Fall einer Berufsunfähigkeit. Auch da gilt das Credo - je eher man mit der Absicherung beginnt, desto günstiger gestalten sich die Prämien und im Ergebnis die Leistung.



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