Drucken

Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen

11.08.2014 - 12:12

Social Trading

von Michael Thaler, Top Vermögen AG, Starnberg

Der Begriff Social Trading ist ungefähr so pointiert definiert, wie der Straßenverkehr in Rom reguliert ist. Dahinter verbirgt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze. Allen gemein ist, dass es eine Form der Interaktion zwischen einzelnen Usern gibt.

Im Regelfall veröffentlicht ein Plattform-User ein Portfolio und andere User können die Strategie eins zu eins replizieren. Da der Kapitalmarkt stark reguliert ist, bleiben als Anlagevehikel oft nur abenteuerliche Konstruktionen über zypriotische Banken oder Inhaberschuldverschreibungen von Wertpapierhandelsbanken mit sehr überschaubareren Bilanzen. Besser sind hier Ansätze, die auf regulierten Investmentvehikeln, wie Investmentfonds aufsetzen. Anleger sind hier im Falle einer Emittenteninsolvenz geschützt.

Auf vielen Plattformen werden ausschließlich die Strategien beworben, welche die höchste Rendite darstellen, ohne auf die eingegangenen Risiken zu achten. Eine Ausnahme bildet hier der vom Autor mitgestaltete INVESTTOR Mitmachfonds. Hier ist die Kontinuität der erzielten Renditen für das Ranking der User wichtig.

Zudem wird nicht nur auf eine Individualstrategie gesetzt, sondern mit Hilfe eines Algorithmus die besten Anlageideen aus der gesamten Nutzerbasis gefiltert. Heraus kommt hierbei eher ein risikooptimierter Aktienfonds für Anleger, die die eigenen Nerven schonen wollen.

Aber wie sagte bereits Kostolany: Wer kein Geld hat, muss spekulieren. Für den kleinen Geldbeutel finden sich auf Plattformen, wie eToro oder wikifolio durchaus rasante Portfolios, die den schnellen Gewinn versprechen. Um als ernsthafte Anlagealternative in Frage zu kommen, sind hier jedoch noch zahlreiche Nachbesserungen, insbesondere bei den hohen Gebühren notwendig.

Das Potential ist aber definitiv vorhanden, da die traditionellen Geldkümmerer für den Kleinsparer, wie Lebensversicherer aufgrund von Niedrigzinsen zu Recht kaum noch eines Blickes gewürdigt werden. Auch Bankberater ziehen sich dank eines verpflichtenden Wustes aus Beratungsprotokollen aus dem Verkauf von Wertpapierprodukten bei kleineren Anlagesummen komplett zurück.

Was bleibt ist nur noch der Weg ins Internet: Social Trading ist ein spannender Ansatz - neben einigen Portfoliostars werden das Anlagemedium der Stunde jedoch Anlagefonds werden, die aus der Unzahl von Börsianer-Trades, mit Algorithmen vielversprechende Ansätze filtern und in verlässliche Portfolios ummünzen können.



------------------------------------------------------------------------------------------
Mitteilung übermittelt von der V-Bank, die Bank der Vermögensverwalter.
Für deren Inhalt die V-Bank alleine verantwortlich ist.

Bitte aktualisieren Sie Ihren Flash-Player!

Für die einwandfreie Darstellung aller Informationsangebote benötigen Sie den Flash Player. Er steht für Sie GRATIS auf der Homepage von Adobe.de zum Download bereit.

Mehr Marktdaten und Kurse finden Sie auf www.finanztreff.de