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15.10.2014 - 09:55

Im Alter droht eine Versorgungslücke

Der Blick auf die jährliche Renteninformation ist trügerisch: Sie zeigt zwar die
Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung auf Basis des heutigen
Einkommens. Was die Renteninformation nicht genau darstellen kann, ist der
Kaufkraftverlust bis Renteneintritt, die Absenkung des Rentenniveaus und die
zunehmende Besteuerung der Rente. Außerdem fallen zusätzlich
Sozialabgaben für die Kranken- und Pflegeversicherung an. Unterm Strich
bleibt daher deutlich weniger Rente übrig als im Formular angegeben. Darauf
weist die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften hin. Laut einer aktuelle TNS-Umfrage im Auftrag des BVI glaubt immerhin die
Mehrheit der Bürger nicht mehr daran, dass die gesetzliche Rente im Alter für
einen auskömmlichen Lebensabend ausreichen wird (53 Prozent). Knapp 70
Prozent davon schätzen ihre Rentenlücke auf mindestens 250 Euro. Generell
gilt: Wer sich im Alter nicht erheblich einschränken will, sollte etwa 80
Prozent
des letzten Nettoeinkommens zur Verfügung haben. Zwar benötigen Rentner
tendenziell weniger Geld als Erwerbstätige, weil Ausgaben für bspw.
Berufskleidung, Pendeln oder Kinderbetreuung wegfallen. Dennoch müssen
Versicherungen, Reparaturen, Umbauten in der Wohnung oder Gesundheits-
und Pflegekosten aus dem Rentenbudget bezahlt werden - von Reisen und
Hobbies ganz zu schweigen. Persönliche Rentenlücke berechnen Hinzu kommt, dass das Rentensystem aufgrund des demografischen Wandels
vor einer Herausforderung steht: Auf immer mehr Rentenbezieher kommen
immer weniger Beitragszahler. Waren es im Jahr 2000 noch über vier
Beitragszahler auf einen Rentner, rechnen Experten damit, dass 2040 weniger
als zwei Arbeitnehmer das Einkommen eines Rentners erwirtschaften müssen.
Sicher ist also, dass das Rentenniveau künftig weiter sinken wird. Daher sollten vor allem Jüngere zusätzlich vorsorgen. Wie hoch die eigene
Rentenlücke ist, lässt sich anhand des BVI-Rentenrechners auf der Webseite
des deutschen Fondsverbandes BVI herausfinden. Außerdem bietet der BVI
Wissenswertes rund ums Geldanlegen und die Möglichkeiten privater
Altersvorsorge auf www.bvi.de/finanzwissen. Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle". ------------------------------------------------------------------------------------------
Mitteilung übermittelt vom deutschen Fondsverband BVI für deren Inhalt der BVI alleine verantwortlich ist.

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