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24.10.2014 - 11:18

Vorsorge für Kinder: Mehr Mut zu Fondssparplänen, bitte!

von Thomas Zipfel, Senior-Berater der Freiburger Vermögensmanagement GmbH in Freiburg

Wenn sich in der Familie Nachwuchs einstellt, machen sich die glücklichen Eltern oft Gedanken, wie sie für die Zukunft des Sprösslings finanziell vorsorgen können. Richtig so, kann man da nur sagen. Denn eine frühe Vorsorge für die Kinder wird immer wichtiger. Zum einen, weil eine gute Ausbildung teuer ist, und zum anderen, weil es nie schaden kann, für eine ungewisse Zukunft so früh wie möglich ein finanzielles Polster zu schaffen. Denn auch im Alter werden die Jungen von heute jeden Euro zum Erhalt ihres Lebensstandards gebrauchen können.

Bei der Umsetzung der richtigen Vorsätze haben die Eltern aber oft kein glückliches Händchen. Zu häufig entscheiden sie sich für klassische Sparprodukte wie Festgeldkonto, Sparbuch und Sparbrief oder für einen Bausparvertrag. Dabei ist bei diesen Anlagen die Verzinsung derzeit so niedrig, dass die Eltern das Geld gleich zuhause in einem Sparstrumpf verwahren könnten. Beim Bausparvertrag kommt hinzu, dass er für Kinder nur dann sinnvoll ist, wenn sie später Wohneigentum erwerben wollen. Bei der Geburt weiß das aber niemand.

Leider denken Eltern viel zu selten an eine Anlageform, die gerade bei langen Laufzeiten eine attraktive Perspektive bietet: ein Fondssparplan. Er ist für die erste finanzielle Absicherung der Kinder aber in jeder Hinsicht eine interessante Option. Denn Fondssparpläne können schon mit Raten von 25 oder 50 Euro pro Monat abgeschlossen werden. Sie sind darüber hinaus flexibel, weil die Sparrate jederzeit erhöht oder notfalls auch gesenkt werden kann.

Neben den regelmäßigen Sparraten können weitere Beträge eingezahlt werden. Anlässe dafür gibt es genug: Denn bei Geburtstagen oder an Weihnachten und Ostern stehen Oma und Opa sowie die Pateneltern oft vor der Frage, was sie den Kindern, die schon alles haben, schenken sollen. Ein kleiner Obolus für den Fondssparplan ist da eine zeitlos gute Idee.

Welcher Fonds dafür gewählt werden soll, ist die eine Frage, die Eltern besonders umtreibt. Die Antwort ist klar: ein europäischer oder ein internationaler Aktienfonds, der breitgestreut in die Aktien großer Unternehmen investiert. Außerdem profitieren die Fondssparer von den attraktiven Dividendenzahlungen, die den Wert der Fondsanteile stetig steigern helfen.

Sparpläne mit passiven Indexfonds (ETFs) sind eine Alternative für Anleger, die sich für einen breit gestreuten Index wie zum Beispiel EuroSTOXX50 oder den weltweiten Aktienindex MSCI entscheiden. Diese sind meist kostengünstiger als Investmentfonds, folgen aber stur der Entwicklung des zugrundliegenden Index. Bei der Wahl der Depotbank lohnt ein Vergleich: Meist haben Direktbanken günstigere Konditionen für den Kauf und Verwaltung der Fondsanteile. Geringere Nebenkosten erhöhen die Rendite.

Ist das Verlustrisiko trotzdem nicht zu hoch, ist die andere Schlüsselfrage der Eltern. Die ehrliche Antwort: Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Aber alle Erfahrungen lehren, dass bei Sparplänen nach zehn bis fünfzehn Jahren Verluste fast ausgeschlossen sind. In der Regel winken Wertzuwächse von fünf bis sechs Prozent pro Jahr - trotz zwischenzeitlicher Kursrückschläge.

Der Abschluss eines Fondssparplans für Kinder hat darüber hinaus einen wichtigen pädagogischen Effekt. Denn der Nachwuchs erlernt den Umgang mit der Sachwertanlage Aktie. Das ist gerade in Deutschland wichtig, wo es leider zu viele übertriebene Ängste vor der Aktien gibt.







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