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15.05.2019 - 08:56

BVIFONDS: Geduld zahlt sich aus

Ein weit verbreiteter Fehler von Anlegern ist, an der Börse auf einen
günstigen
Einstiegspunkt zu warten. Das ist gerade in Bullenmärkten zu beobachten.
Viele Anleger stehen an der Seitenlinie und warten auf eine unmittelbar
bevorstehende Korrektur, die eine günstige Kaufgelegenheit bieten soll.
Doch
an der Börse wird nicht geklingelt - weder zum Einstieg noch zum Ausstieg.
An
diese Börsenweisheit erinnert die Aktion "Finanzwissen für alle" der im
BVI
organisierten Fondsgesellschaften. Ein Blick zurück zeigt, dass Markt-Timing für Privatanleger wie für Profis äußerst schwierig ist. Für einen langfristigen Vermögensaufbau mit Aktien
ist
der richtige Einstiegszeitpunkt auch gar nicht entscheidend:
Untersuchungen
zeigen, dass Anleger selbst größere Kursverluste - etwa nach Börsen-Crashs oder Finanzkrisen - mit der Zeit wieder mehr als wettmachen konnten. So
lässt
sich etwa an Bundesbank-Daten nachvollziehen, wie sich eine Anlage von
10.000 Euro in den deutschen Leitindex DAX entwickelt hat, wenn der Sparer kurz vor den größten Aktiencrashs der jüngeren Vergangenheit investierte - also jeweils zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Das Ergebnis: Wer das
Geld kurz vor der sogenannten "Dotcom-Blase" im Jahr 2000 angelegt hatte,
konnte rund 18 Jahre später dennoch ein Plus von durchschnittlich immerhin 2,8 Prozent pro Jahr verbuchen. Wer 2007 kurz vor der Finanzkrise
investiert
hatte, erzielte bis 2018 eine Rendite von im Mittel 4,4 Prozent jährlich. Warum das so ist? Die Wirtschaft wächst auf lange Sicht und damit steigen
auch die Unternehmenswerte. Das spiegelt die Börse wider. Fakt ist: Aktien erwirtschaften trotz zwischenzeitlicher Rücksetzer über lange Zeiträume im Vergleich zu anderen konventionellen Wertpapieren regelmäßig den größten
Gewinn. Beim Vermögensaufbau ist daher Durchhaltevermögen wichtiger als
der Zeitpunkt. Der Sparer ist also gut beraten, sein Geld möglichst lange für sich
arbeiten zu
lassen. Wer das Risiko einer Direktanlage in Aktien scheut und die Suche
nach
dem optimalen Ein- und Ausstiegszeitpunkt vermeiden will, kann über einen
Sparplan in Aktienfonds investieren. Neben dem sogenannten
Zinseszinseffekt
profitiert der Anleger bei Sparplänen auch von der Disziplin. Er kauft
regelmäßig
- egal, ob die Kurse steigen oder fallen. Investmentfonds eignen sich
grundsätzlich für jedes Budget. Bereits ab 25 Euro monatlich lässt sich
ein
Fondssparplan abschließen. Fondssparpläne sind zudem flexibel. Die Raten
lassen sich beliebig und kostenlos erhöhen, reduzieren oder wenn nötig,
für
einen bestimmten Zeitraum aussetzen. Wissenswertes rund ums Geldanlegen bietet der BVI unter
www.bvi.de/finanzwissen. Diese Meldung ist Teil der Serie "Finanzwissen für alle". --------------------------------------------------------------------------------------------- Folgen Sie uns auf LinkedIn:
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